Hohe Auszeichnung durch den Tischtennisverband Rheinland
Heidi Wunner ist Seniorensportlerin des Jahres
Rheinbreitbach. Sie ist mehrfache Deutsche- und Europameisterin, sie gewann in den letzten Jahren unzählige Turniere auf Rheinland- und Bundesebene und bei den Vereinsmeisterschaften ihres Heimatvereins SV Rheinbreitbach hat sie quasi ein Dauer-Abo auf den Titel. Für die 77-jährige Heidi Wunner ist der Tischtennissport wie ein Jungbrunnen. Und kaum einer mag es glauben, dass ihre Titelsammlung überhaupt noch eine Lücke hatte. Diese allerdings ist jetzt auch geschlossen. Heidi Wunner wurde jetzt zur Sportlerin des Jahres 2015/16 im Tischtennisverband Rheinland gewählt.
„Wenn jemand diese Ehrung verdient hat, dann ist es Heidi Wunner“, so TTVR-Präsident Heinz-Alfred Fuchs bei der Übergabe des Pokals. Und in der Tat muss lange gesucht werden, um jemanden zu finden, der seine Leidenschaft für den Tischtennissport so lebt wie die Rheinbreitbacherin. Dazu gehört bei ihr nicht nur das sportliche Kräftemessen. „Natürlich macht es mir immer noch Riesenspaß bei Turnieren oder in der Punktspielsaison anzutreten, aber ohne Training geht das natürlich nicht.“
Und genau das versucht Heidi Wunner seit vielen Jahren auch an den Tischtennis-Nachwuchs weiterzugeben, der bis heute von ihrem Können und ihren Tipps immens profitiert. Gleich mehrere Generationen von erfolgreichen Tischtennisspielern – nicht nur in Rheinbreitbach – verdanken ihr so einiges. Schließlich fungierte sie auch über viele Jahre als Damenwartin des Tischtennisverbandes Rheinland.
Selbst ist Heidi Wunner eher eine Spätstarterin im Tischtennis gewesen. Nach einem privaten Schicksalsschlag fand sie im Alter von 29 Jahren im Tischtennissport Ablenkung und neue Kraft. Als die gebürtige Niedersächsin 1975 nach Rheinbreitbach kam, machte sie prompt den Übungsleiterschein. Und legte damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Blütezeit für Rheinbreitbachs Tischtennis.
„Natürlich freue ich mich sehr über diese Ehrung“, so die sympathische Seniorin, für die Tischtennis nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Denn neben den Turnieren und dem Jugendtraining ist sie auch noch im Punktspielbetrieb aktiv. Und kann sich richtig darüber freuen, wenn sie mit ihrem Können noch immer so manchen Jungspund vor eine unlösbare Aufgabe stellt.
Die Ü80-Weltmeisterschaften als großes Ziel
Ziele hat sie natürlich auch noch: „Das Wichtigste ist gesund zu bleiben. Wenn das klappt, würde ich wahnsinnig gerne noch mal bei den Weltmeisterschaften Ü80 antreten“, erzählt sie von ihren ehrgeizigen Plänen. Zuvor aber möchte sie gern noch einmal mit Rheinbreitbachs Jugend den Aufstieg schaffen. Die Vorzeichen in dieser Saison stehen nicht schlecht. Derzeit sind die von Heidi Wunner trainierten Nachwuchsspieler Tabellenführer.
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