Lokalsport | 05.12.2017

Grenzau will gegen Mühlhausen den dritten Saisonsieg nachlegen

Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga

TTC Zugbrücke Grenzau – Post SV Mühlhausen : Sonntag, 10. Dezember, 15 Uhr

Kirill Gerassimenko war gegen den stark aufspielenden Düsseldorfer Kristian Karlsson am vergangenen Wochenende chancenlos. Wolfgang Heil

Höhr-Grenzhausen. Nur eine Woche nach der 1:3-Niederlage gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf lädt der TTC Zugbrücke Grenzau bereits zum nächsten Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga. Die Westerwälder empfangen zum Auftakt der Rückrunde den Post SV Mühlhausen in der Zugbrückenhalle. Die Partie am Sonntag, 10. Dezember, beginnt um 15 Uhr. Die Gastgeber sind heiß auf den dritten Saisonsieg, wenngleich das Team aus Thüringen als Favorit in dieses Spiel geht.

Saisonauftakt in der Tischtennis-Bundesliga, wir schreiben den 20. August 2017: Die Brexbachtaler sind voller Erwartungen nach Thüringen gereist, um am ersten Spieltag beim Post SV Mühlhausen gleich mal eine sportliche Duftmarke zu setzen. Die Heimreise in den Westerwald treten sie dagegen ernüchtert und mit einem 0:3-im Gepäck an. Daniel Habesohn schlägt Kirill Gerassimenko (3:1), Ionescu Ovidiu gewinnt gegen Kou Lei (3:0) und Lubomir Jancarik macht gegen Constantin Cioti (3:0) den Deckel drauf. Drei Einzel, in denen die Grenzauer nur einen einzigen Satz gewinnen. So deutlich sollten sie in der laufenden Saison kein zweites Spiel verlieren.

Dass der TTC sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde steigern konnte zeigen unter anderem die beiden Erfolge gegen Bergneustadt und in Ochsenhausen. Und auch beim 1:3 in der Vorwoche gegen Düsseldorf war man nicht allzu weit von einer Überraschung entfernt. Kou Lei hatte zum Auftakt Anton Källberg geschlagen, danach aber verloren er und Kirill Gerassimenko gegen den an diesem Tag bärenstarken Kristian Karlsson. Und auch Constantin Cioti konnte das Blatt mit seiner Niederlage gegen Stefan Fegerl nicht mehr wenden.

„Wir müssen uns jetzt wieder berappeln und das Spiel gegen Düsseldorf abhaken“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner. „Für uns gilt es jetzt unter der Woche im Training gut zu arbeiten. Wir müssen ans Limit gehen, die nötige Spannung und das Selbstbewusstsein aufbauen, damit wir guter Dinge in das Heimspiel gegen Mühlhausen gehen können. Uns erwartet sicherlich erneut eine sehr schwere Aufgabe.“

Die Gäste reisen als Tabellenfünfter nach Ende der Hinrunde ins Brexbachtal. Insgesamt fünf Siege konnte der SV einfahren: gegen Grenzau, in Bergneustadt (3:2), gegen Ochsenhausen (3:0), gegen Fulda-Maberzell (3:1) und gegen Bremen (3:0). Das unterstreicht die Klasse der Mannschaft, die in der Vorwoche jedoch recht deutlich mit 1:3 beim Aufsteiger Bad Königshofen verloren hat.

Erfolgreichster Akteur der Thüringer ist Ionescu Ovidiu, der eine starke 9:3-Bilanz aufweisen kann. Im Duell gegen die Nummer eins des Gegners hat er sechs Mal die Oberhand behalten und nur zwei Mal verloren. Die etatmäßige Nummer eins des SV hat hingegen im Duell der jeweiligen Spitzenspieler kein einziges Match gewonnen (0:4), weist in der Summe eine knapp negative Bilanz auf (5:6). Die Nummer drei im Team, der ehemalige Grenzauer Lubomir Jancarik, hat bisher vier Einzel gewonnen und deren fünf verloren. In jedem Fall eine knifflige, aber durchaus auch machbare Aufgabe für den TTC, wenn es denn gelingt, dass alle Grenzauer Spieler ihre Leistung abrufen.

Pressemitteilung des

TTC Zugbrücke Grenzau e. V.

Kirill Gerassimenko war gegen den stark aufspielenden Düsseldorfer Kristian Karlsson am vergangenen Wochenende chancenlos. Foto: Wolfgang Heil

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