Lokalsport | 22.10.2013

HSG Rheinbach-Wormersdorf

Herber Rückschlag für die erste Mannschaft

Nach zwei Siegen in Folge setzte es gegen Pulheim eine verdiente Niederlage

Pulheim. Nach den überzeugenden Siegen in den letzten beiden Spielen ist der Aufschwung der Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf mit der empfindlichen 29:34-Niederlage beim Pulheimer SC jäh gestoppt worden. Die HSG ging mit 1:0 in Führung, aber ab dem 3:3 hatte Pulheim das Geschehen fest im Griff und zog gegen allzu lethargische Gäste mühelos über 8:3 auf 10:4 davon.

Die Hausherren kamen in dieser Phase vermehrt über die erste und zweite Welle zum Erfolg, weil die HSG im Angriff ideen- und mutlos agierte, der Rückraum vollkommen ungefährlich blieb und die Gastgeber zusätzlich mit zahlreichen technischen Fehlern zum Gegenstoß einlud.

Nach dem Wechsel zeigte die Mannschaft von Trainer Dietmar Schwolow dann aber endlich Kampfgeist und kam durch zwei schnelle Tore von Rene Lönenbach auf 13:16 heran.

Pulheim blieb jedoch cool und konnte sich wieder auf 21:16 in der 43. Minute absetzen. Dietmar Schwolow setzte alles auf eine Karte und ordnete für den Rest des Spiels Manndeckung an.

Unter der Regie des in Hälfte zwei elffachen Torschützen Rene Lönenbach kam die HSG auf 25:27 und 27:29 heran, zu mehr reichte es jedoch nicht und am Ende musste eine verdiente Niederlage konstatiert werden.

Es spielten:

Thürnau (TW), Funke (TW), Lönenbach (12/5), Reuland (6/2), Lauktien (4/2), Schwolow (3), Gunkel (2), Fiedler (1), Adolph (1), Arndt, Grommes, M. Schwarz.

Zweite Mannschaft ohne Chance in Bonn

Die zweite Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf unterlag in der Verbandsliga beim TSV Bonn rrh. vollkommen chancenlos mit 17:38 (9:22).

Ohne Aushilfe aus der zeitgleich spielenden ersten Mannschaft angereist, war das Team von Trainer Andi Behr im Rückraum nicht durchschlagskräftig, sodass vermehrt über die Außen der leider erfolglose Abschluss gesucht wurde. Die Bonner nutzten diese Schwäche konsequent zum Gegenstoß und profitierten hierbei allerdings auch vom mangelhaften Rückzugsverhalten der HSG.

Es spielten: Stachmann (TW), Trimborn (TW), Schwolow (4/1), Kleinfeld (4/1), Wittmaack (3), Bohl (1), Füller (1), Hensel (1), Sarac (1), Schäfer (1), Merzbach (1).

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