HSG Rheinbach-Wormersdorf
Herbstmeisterschaft geholt
Rheinbach/Wormersdorf. Die Oberligahandballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf setzen sich am letzten Hinrundenspieltag mit 23:33 (12:14) beim Dünnwalder TV durch und krönen eine sensationelle Hin-Serie dank des besseren direkten Vergleichs gegenüber dem punkt- und tordifferenzgleichen Konkurrenten TuS Opladen mit der inoffiziellen Herbstmeisterschaft. „Es ist unglaublich, was die Mannschaft bisher geleistet hat. Nach dem „Zu-Null-Aufstieg“ von vor vier Jahren spielen wir mit unserer blutjungen Mannschaft bei nur vier Minuspunkten die zweitbeste Hinrunde der Vereingeschichte. Damit konnte niemand rechnen,“ so Trainer Dietmar Schwolow, der natürlich auch über den Kantersieg in Dünnwald erfreut war, wenn gleich das Ergebnis nicht den wahren Spielverlauf wieder spiegelt. Die HSG dominierte die Partie von Beginn an. Gestützt auf den sicheren Torwart Niklas Funke und dank konsequenter Abwehrarbeit, erspielte die Mannschaft sich bis zur 19. Minute eine 5:10-Führung. Dann folgte die obligatorische Manndeckung gegen Mike Ribbe, die aber nur kurz Wirkung zeigt. Dünnwald verkürzte zwar auf 9:10 (24.), doch die HSG ließ sich nicht beirren und konterte zum 11:14 (29.). Danach zog jedoch der Schlendrian ein, und die Hausherren eroberten sich über den 12:14-Halbzeitstand in der 38. Minute beim 17:16 die erste und einzige Führung. Die HSG besann sich wieder und mit einem 6:1-Lauf setzte die Truppe sich auf 18:22 ab. Fortan war Dünnwald fest im Griff, der 4-Tore-Vorsprung bis zum 22:26 (51.) gehalten und in den Schlussminuten wurde sogar noch auf 23:33 ausgebaut.
Es spielten:
Niklas Funke (TW), Cem Sarac (TW), Timm Schwolow 1, Rene Lönenbach 7, Jens Fiedler 3, Tobias Wolff 3, Robert Lauktien 5, Christopher Grommes 3, Mike Ribbe 8/5, Thomas Hoffmann 1, Dominik Gunkel 2 und Grischa Arndt
Unglückliche Niederlage der Zweiten in Marienheide
Die 2. Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf musste sich nach großem Kampf der HSG Marienheide knapp mit 34:32 (16:13) geschlagen geben. Ohne den verletzten Torjäger Jan Hammann verlief die Anfangsphase der Partie zunächst ausgeglichen (3:3, 6. Min.), ehe die Hausherren Abstimmungsprobleme in der HSG-Abwehr konsequent nutzten und sich auf 8:4 (10.) absetzten. Mit dem treffsicheren Philipp Schwarz verkürzte die HSG über 10 : 9 (18.) zum 14:12-Pausenstand. Auch nach dem Wechsel war der Gastgeber dominant und erhöhte auf 18:14 (35.). In der Schlussviertelstunde wechselte sich dann Trainer Andi Behr selber ein, der mehr Ruhe und Sicherheit in Angriff und Abwehr brachte. Mit großem Kampfgeist glich die HSG in der letzten Minute zum 32:32 aus, fing sich aber dann durch zwei Ballverluste noch zwei Kontertore zum 34:32 ein.
Es spielten:
Jan Stachmann (TW), Nico Trimborn (TW), David Napetschnig 3, Johannes Hensel 5, Philipp Schwarz 12/5, Nico Kleinfeld 5, Niklas Adolph 6, Torsten Wittmaack 1, Jannik Funke, Dennis Füller und Fritz Fiedler.
