E-Jugend der HSG Rheinbach-Wormersdorf
Herzschlagfinale gegen Merl
18:17-Sieg in eigener Halle beendete die siebenwöchige Weihnachtspause
Rheinbach. Nach siebenwöchiger Weihnachtspause durfte die E-Jugend der HSG Rheinbach-Wormersdorf in eigener Halle endlich auch wieder ins Geschehen der BES-Kreisliga eingreifen. Die lange Pause ließen sich die Rheinbacher Spieler zu Beginn der Partie allerdings nicht anmerken. Ganz im Gegenteil: Im zwei Mal Drei-gegen-Drei nahm das Angriffstrio, bestehend aus Moritz, Jonathan und Tim, der Abwehr ihren Job weg, eroberte einen Ball nach dem anderen und verwandelte diese Ballgewinne schnell in Tore. Gelangte doch mal ein Ball in die Rheinbacher Hälfte, so wurden die körperlich starken Einzelspieler der Merler von Philipp und Merlin in Schach gehalten.
Konzentration völlig zusammengebrochen
Nach zehn Minuten lagen die Grün-Weißen mit 6:1 in Front. Gezwungen vom fulminanten Start der Heimmannschaft, nahmen die Meckenheimer, unter anderem trainiert von HSG-Spieler Till Stief, früh die erste Auszeit. Nun brach die Konzentration der E-Jugend völlig zusammen, und so dauerte es keine zwei Minuten, ehe die Grün-Weißen beim Stand von 6:6 selbst eine Auszeit nehmen mussten. Wieder wach gerüttelt und nun auf Augenhöhe mit den Gästen, brachte die HSG ein 10:10 mit in die Kabine. Dort appellierte das Trainerduo Voss/Genn an den Kampfgeist und die Laufbereitschaft der Mannschaft.
Auf den Torwart war Verlass
In der zweiten Hälfte konnte die HSG dann immer ein Tor vorlegen, welches aber stetig von den Gästen egalisiert wurde. Dank der starken Rheinbacher Abwehr hätte man vielfach die Chance gehabt, sich von Merl abzusetzen, doch Konzentrationsmängel im Angriff verhinderten dies. Auf Torwart Tom war in den entscheidenden Momenten Verlass – er bügelte unter großem Jubel der Zuschauer die seltenen Fehler seiner Vordermänner aus.
In einer letzten Auszeit beim Stand von 17:17 und noch einer Minute zu spielen mahnten die Trainer ein weiteres Mal das Vermeiden technischer Fehler an. Bei noch 40 verbleibenden Sekunden erzielte der stark aufspielende Moritz das spielentscheidende 18:17. Schnell erzeugte die HSG-Abwehr einen technischen Fehler der Gegner und sicherte so den Sieg. Die Schlusssirene ging im verdienten Jubel der Kinder und Eltern unter.
Abwehr bügelte die Fehler im Angriff aus
Ausschlaggebend für den Sieg war die um jeden Ball kämpfende Abwehr, die die vielen technischen Fehler im Angriff ausbügelte. Neben Tom und Moritz verdiente sich Jonathan, hier nicht in seiner gewohnten Rolle als Torjäger, sondern als Vorlagengeber, ein Sonderlob. Trainer, Spieler und Fans waren nach der langen Handballabstinenz zufrieden mit dem Spiel der Mannschaft, welche nächstes Wochenende Revanche für die Hinspielpleite gegen den Siegburger TV nehmen will.
Für die HSG spielten: Tom (TW), Tim (10), Moritz (6), Jona (2), Merlin, Philipp, Silas, Kilian, Leonard, Svante, Conrad und Lennard.
