Lokalsport | 14.12.2016

Jens Schmitt – MSC Adenau

Höhen und Tiefen bei der Kart Weltmeisterschaft

Jens Schmitt (CRG Holland) Vorbereitungen für 2017 laufen

Jens Schmitt (li.) und die weiteren deutschen Fahrer der X30 Klasse.privat

Adenau. Jens Schmitt nahm im Oktober an der Kart Weltmeisterschaft im Französischen Le Mans teil. Er startete für das PDB Racing Team in der X30 Juniorenklasse mit weiteren fünf Piloten aus Deutschland. In dieser Klasse kamen die wohl besten Juniorenfahrer aus der ganzen Welt zusammen. Die Piloten wurden in sechs Startgruppen im Auslosungsverfahren aufgeteilt. Im freien Training galt es sich an die Strecke und die völlig neuen Reifen zu gewöhnen. In den einzelnen Sitzungen wurde Jens Schmitt von Turn zu Turn immer schneller und konnte sich teilweise unter den ersten acht in der Startgruppe behaupten. Nach den in den freien Trainings gefahrenen Zeiten, rechnete er sich eine Platzierung unter den ersten zehn aus. Doch es kam ganz anders. Jens fehlten neun zehntel Sekunden - das sind im Kartsport Welten - bis zur Spitze und den gefahrenen Zeiten aus den freien Trainings.

Technischer Defekt warf Jens Schmitt zurück

Nach dem Training wurde festgestellt, dass eine Membrane gerissen war. Jens Schmitt wurde enttäuschter 31. Jetzt hieß es in den sieben Ausscheidungsrennen, den sogenannten Heats, kontinuierlich nach vorne zu fahren. Jens Schmitt startete in jedem Heat vom 31. Platz. In solch einer Startgruppe immer von hinten zu starten macht die Sache natürlich extrem schwer. Er konnte einen Heat als 14. beenden. Nach den gefahrenen Heats fehlten ihm zwei Punkte zum Erreichen des C-Finales am Sonntag. Jens Schmitt nach der Veranstaltung: „Es gibt keine Ausrede. Ich habe von mir viel mehr erwartet und bin entsprechend enttäuscht. Aber der kleinste Fehler beim Fahren und der Abstimmung des Karts hat hier brutale Folgen. Wenn es nicht passt, wirst du gnadenlos nach hinten durchgereicht.“ Das Finale gewann der Engländer Oliver York. Trotz der Höhen und Tiefen lernte Jens Schmitt auf internationaler Ebene sehr viel dazu. In der Saison 2017 möchte er mehr bei Veranstaltungen im Ausland starten. Sollten die Termine es zulassen, wird Jens nächste Saison an der gesamten Europameisterschaft teilnehmen. Das WM Finale 2017 ist auch schon fest eingeplant.

Jens Schmitt (li.) und die weiteren deutschen Fahrer der X30 Klasse.Fotos: privat

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