In Kempenich erfolgt der Start in eine neue Rallye-Saison
Kempenich. Am Sonntag, 8. März, wird die Rallye Kempenich zum 47. Male über die Bühne gehen und auch wieder die Auftakt-Veranstaltung des Deutschen Rallye Cups (DRC) sein.
Als fester Bestandteil der zweiten Liga des Rallye-Sports wird sie gerne von Teilnehmenden an der Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM) genutzt, um die Fahrzeuge für die neue Saison zu testen.
Beim Motorsportclub Kempenich brechen neue Zeiten an: Nach fast 35 Jahren gab Berthold Hantel die Organisation der Rallye ab.
Mit Leidenschaft für den Rallyesport und akribischer Arbeit hat er dafür gesorgt, dass die Veranstaltung schon länger zu einer der besten in Deutschland gehört. „Es ist keine einfache Aufgabe für uns, die Nachfolge von Berthold anzutreten. Seine Fußstapfen sind groß. Aber wir geben alle unser Bestes, damit die Rallye nach wie vor auf dem bisher hohen Niveau ausgetragen werden kann“, betont Jessica Nett, die ab sofort an der Spitze des Organisations-Komitees steht.
Möglich ist eine solch große Veranstaltung nur dank der Unterstützung von zahllosen ehrenamtlich tätigen Helfern. Es werden rund 300 Personen sein, die sich um den reibungslosen Ablauf kümmern und für die Sicherheit der Sportler und Zuschauer sorgen werden, sei es im Rallyezentrum oder draußen an den Wertungsprüfungen. Obwohl dem Namen nach nur Kempenich erwähnt wird, sind weitaus mehr Gemeinden am Ablauf beteiligt. Eine kompakte Streckenführung mit acht Wertungsprüfungen in den Bereichen Weibern, Hausten, Bell, Kempenich, Engeln, Hannebach, Wollscheid und Heulingshof kommt gut an und ist Garant für volle Starterfelder und für großen Publikumszuspruch.
In fast fünf Jahrzehnten ist es gelungen, die Großveranstaltung zu einem sportlichen Highlight werden zu lassen, bei dem sich schon länger die Creme de la Creme des deutschen Rallyesports ein Stelldichein gibt. Die kompetenten Mitstreiter von MSC-Chef Wolfgang Müller waren stets innovativ und haben die anspruchsvollen Prüfungen rund um Kempenich den Wünschen der Teilnehmer und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Heimspiel hat das Team Müller/Spreitzer. Im Vorjahr war Kevin Müller, mit Stephani Spreitzer aus Lorch hoffnungsvoll ins Heimspiel gestartet, wieder einmal das Glück nicht hold, schon nach der zweiten WP musste er wegen technischem Defekt aufgeben.
Patrick Buhr aus Volkesfeld, der bisher fast keine Rallye in seiner Region ausließ, wird diesmal mit Toni Kluth aus Alfter unterwegs sein. Ebenfalls ein „MSC-Eigengewächs“ ist Nick Hainke aus Oberdürenbach. Aus der Club-eigenen Kartjugend kommend, fungiert er als Beifahrer von Leonard Weiss aus Monschau, der bislang auf der Rundstrecke brillierte. Die Motorsportfans dürfen gespannt sein, ob ihre Teilnahme bei der Rallye Kempenich mit einem Ford Fiesta Rallye 3 nur ein Abstecher in den Rallyesport sein wird, oder ob sie künftig häufiger bei Rallyes am Start stehen werden. Mit dabei sind auch Christian Kohlhaas und Stefan Marx aus Andernach, Tamara Zenz als Beifahrerin bei Michael Nolte (Willich), das altbewährte Team Udo Schütt (Monschau) und Peter Schaaf (Mayen) sowie Colin Dünker (Grafschaft) mit Jonas Decker (Nohfelden). Zum Teilnehmerfeld gehören Fahrer aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Erneut aufs höchste Treppchen will das Vorjahressieger-Duo Dennis Rostek (Bückeburg) und Stefan Kopczyk (Bad Friedrichshall).
Die ersten der rund hundert Rallye-Fahrzeuge werden um 11.31 Uhr vom Rallyezentrum durch die neue Organisationsleiterin Jessica Nett auf die Strecke geschickt. Die Zielankunft der ersten Teilnehmer wird für etwa 16.30 Uhr erwartet. In der Leyberghalle in Kempenich, Start- und Zielpunkt der Rallye, ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Hier gibt es auch Programmhefte und man kann sich über den Verlauf der Veranstaltung informieren.
Gerhard Berlandy aus Stromberg, seit vielen Jahren mit im Starterfeld, wird diesmal fehlen. Foto: Hans-Josef Schneider
Mit von der Partie ist erneut das Team Udo Schütt (Monschau) und Peter Schaaf (Mayen). Foto: Hans-Josef Schneider
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