FSG Arzheim/Moselweiss II - Auswärtsniederlage
Kampfgeist nicht belohnt
HSG Kastellaun/Simmern - FSG Arzheim/Moselweiss II 25:23
Katellaun. Trotz der bisher besten Saisonleistung mussten sich die 2. Damen den Gastgebern der HSG Kastellaun/Simmern geschlagen geben. Es ging stark los für die Gäste bis zum 2:2 in der 4. Minute, danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und schafften es immer wieder ihre gefährlichen Rückraumspieler in Szene zu setzen und sich bis zur 16. Minute auf 9:6 abzusetzen. Kastellaun gelang es nun immer wieder, die Abwehr der Gäste zu durchbrechen, und zog auf 14:10 davon. Nach Ablauf der 30 Minuten erzielte Sonja Stenzel dann noch den Anschlusstreffer zum 11:14 durch einen direkt ausgeführten Freiwurf.
In der zweiten Hälfte schafften die Mädels aus Arzheim und Moselweiss dann innerhalb von sieben Minuten den Ausgleich zum 15:15 und eine Minute später sogar den Führungstreffer zum 15:16.
Die vom Gästetrainer genommene Auszeit zeigte kurz danach Wirkung, die gegnerische Abwehr stabilisierte sich und so ging es nun bis zum Stande von 20:19 in der 50. Minute hin und her. Leider wurden in dieser Phase vergebene Einzelaktionen durch den Gegner rigoros bestraft und die HSG zog mit drei Toren davon. Zwar zeigte eine Umstellung auf doppelte Manndeckung drei Minuten vor Spielende nochmals Wirkung und Moselweiss konnte nochmals auf 23:24 verkürzen, die folgende 2-Minutenstrafe wurde dann aber durch das entscheidende Siegtor vom Gegner zum Endstand von 25:23 bestraft. Ganz stark in diesem Spiel waren Selina Weigand und Sonja Stenzel die zusammen 17 der 23 Treffer erzielten.
Helm, Schweitzer 2, Weigand 9 (3/3), Rudolff, Kollmann, Kuckuck, Hoffmann, Overbeck 1 (0/1), Legat 1, Wieber 2, Stenzel 8 (0/1), Werner, Schönig
Trainer Frank Helm: „Heute wäre sicherlich ein Punkt verdient gewesen, was unsere Mädels gerade in der 2. Halbzeit auf die Platte gebracht haben, war definitiv der Rheinladliga würdig.
Unser Gegner war heute gut aufgelegt und hat uns das Leben vor allem in der Abwehr schwer gemacht. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir mit gleichem Engagement noch weitere Punkte einfahren werden.
Ein Lob möchte ich auch noch an Schiedsrichter Rene Vasek richten, der über 60 Minuten eine ganz souveräne Leistung abgegeben hat.“
