Handball-Mittelrheinliga - B-Jugend
Kampfgeist wurde nicht belohnt
SR Aachen - HSG Rheinbach-Wormersdorf 25:18 (12:11)
Rheinbach/Aachen. Am sechsten Spieltag der Mittelrheinliga ging es für die HSG zum derzeitigen Tabellenführer nach Aachen. Bereits vor dem Spiel war klar, dass die Mannschaft von Andreas Behr nur Punkte holen konnte, wenn sie von der ersten Minute an spielerisch motiviert und aggressiv gegenüber Gegner und Ball sein würden. Mit dem Anpfiff des Spieles merkte man den Rheinbachern diesen Willen an, aber für die HSG ging es nicht gut los. Schon früh lagen sie mit 0:3 hinten. Doch bald fanden die Rheinbacher das nötige Mittel, um die Aachener Abwehr zu durchdringen und auf den ersten 9:9-Ausgleich in der 18. Minute hinzuarbeiten. Das Spiel wurde von beiden Seiten offen gestaltet, und bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. So ging es mit einem 12:11 für die Aachener in die Halbzeit.
Rheinbach kam mit einer breiten Brust zurück aufs Spielfeld, denn man war mit der bisher gezeigten Leistung sehr zufrieden. Im zweiten Spielabschnitt legte die HSG zunächst mit schnellen Pässen und starken Tempogegenstößen nach 23 Minuten eine erstmalige 12:13-Führung hin. Dann allerdings war die HSG, durch zwei 2-Minuten-Strafen in der 25. Spielminute, nur noch mit vier Spielern auf dem Platz. Doch überraschenderweise standen die Grün-Weißen in der Abwehr sehr gut, und auch die Angriffe wurden sauber zu Ende gespielt, sodass Aachen sich trotz doppelter Überzahl nicht entscheidend absetzen konnte. Mit einem gut aufgelegten Torwart Felix Schroven im Rücken erzielte die HSG immer wieder sichere Tore dank schneller Angriffe. Bis zur 31. Minute verkaufte man sich teuer. Doch dann wendete sich das Blatt: Durch mehrere unkonzentrierte Würfe und unnötige Ballverluste stand es nach 39 Minuten 25:18 für die Gegner. Von da an bestimmten die Aachener den Spielfluss und ließen Rheinbach keine Chance mehr. Nichtsdestotrotz haben sich die Jungs um Trainer Andreas Behr sehr gut präsentiert und lassen auf die kommenden Spiele hoffen.
Für die HSG spielten: Felix Schroven (TW), Theodor Preußner (10/4), Milad Klopfer (4/1), Lorenz Merscheim (3), Jan Schultz (4), Till Stief (1), Sven Klotz (1), Benedikt Nellner und Lucas Staufenegger.
