Lokalsport | 08.11.2022, 14:44 Uhr

SV Adendorf

Kantersieg mit neuen Trikots

SV Alemannia Adendorf – Godesberger FV III 11:3 (4:1)

Die Mannschaft mit Sponsor Wolfgang Fischer (re.). Quelle: SV Adendorf
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Adendorf. Schon seit dem dritten Spieltag war die Alemannia trotz vieler guter Spiele sieglos. Mit dem Godesberger FV III trat eine Mannschaft aus der Tabellennachbarschaft in Adendorf an. Mit einer vollen Reservebank und dem gleich in die Startelf gerückten Neuzugang Till Nelles konnte das Trainergespann Ralf und Dieter Nolden aus dem Vollen schöpfen.

Der SVA erwischte einen Start nach Maß. Es waren sieben Minuten gespielt und schon hatten Mohamad Khalil und Tim Lauri Knauer getroffen. Nach flüssigem Kombinationsspiel erhöhten Tim Lauri Knauer (15.) und Henrik Limbach (26.) auf 4:0. Auch in der Folgezeit dominierte Adendorf spielerisch, während sich bei den Godesbergern zunehmende Unzufriedenheit innerhalb der Mannschaft verbreitete. Nicht alle Torchancen nutzte der SVA konsequent und erwies sich mit dem Halbzeitpfiff wieder einmal als zu generöser Gastgeber, indem man dem GFV den Anschlusstreffer zum 1:4 gestattete.

Nach der Pause ging es gleich munter weiter. Tim Lauri Knauer (47.), Roman Wiese (49.) und Mohamad Khalil (51.) mit seinem zehnten Saisontreffer erhöhten auf 7:1, so dass auch Trainer Ralf Nolden etwas entspannen konnte. Tim Lauri durfte dann nach seinem dritten Treffer Feierabend machen. Zwischenzeitlich konnte der GFV in der 64. Minute noch einmal verkürzen, was noch einmal zu einem Aufbäumen führte, das sich aber hauptsächlich in einer Rangelei entlud, bei der sich die Godesberger über den Langmut des sehr geduldigen Schiedsrichters freuen konnten. Offensichtlich hatte sich der GFV damit emotional verausgabt, denn in schneller Folge erhöhten Jamal Khalil (74., 78.) und Roman Wiese (84.) auf den ersten zweistelligen Spielstand der diesjährigen Staffel. Der Treffer zum 3:10 durch den dreifachen GFV-Torschützen Leonardo Ajasllari (86.) fiel dann wieder in die Kategorie „völlig unnötig“. Gegen die desolate GFV-Abwehr boten sich Einschusschancen im Minutentakt. Mit dem 11:3 setzte dann Abdo Khalil (90.) den Schlusspunkt.

Ein typisches SVA-Spiel mit sage und schreibe 14 Toren. Endlich wieder ein Sieg und eine deutliche Verbesserung der Tordifferenz. Der Kantersieg ist das bisher mit Abstand höchste Spielergebnis in der diesjährigen Gruppe 3 der Kreisliga C. Mit 43:39 Toren in elf Spielen ist Alemannia Adendorf sicherlich auch die spektakulärste Mannschaft in dieser Staffel. Es gelang aber wieder einmal nicht, ein Spiel mit weniger als drei Gegentoren über die Ziellinie zu bringen. Die Defensive ist und bleibt eine Dauerbaustelle.

Die Mannschaft mit Sponsor Wolfgang Fischer (re.). Quelle: SV Adendorf

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