Lokalsport | 22.05.2017

Fußball-Bezirksliga Mitte

Kapitulation am Pommerhof

FC Alemannia Plaidt - FC Metternich 0:6 (0:3)

Plaidt. Die Chancen auf den Klassenverbleib in der Fußball-Bezirksliga Mitte standen ohnehin schon schlecht. Aber am Samstag haben die Fußballer des FC Plaidt bei der blamablen 0:6 (0:3)-Heimniederlage gegen den FC Metternich bewiesen, dass sie zu Recht eine Klasse runter müssen. Die Gäste hätten es aufgrund ihrer feststehenden Vizemeisterschaft ruhig angehen lassen können. Taten sie aber nicht.

Sie traten spielfreudig und torhungrig auf. Und das mit zählbarem Erfolg. Die Schützlinge von Thomas Esch, die bei einem Sieg den Ein-Punkte-Rückstand auf die SG Niederburg hätten wettmachen können, zeigten dagegen eine desolate Vorstellung und wurden nach Strich und Faden auseinandergenommen. „Wir wollen unsere Hausaufgaben erledigen und auf das richtige Ergebnis aus Niederburg hoffen“, hatte Esch im Vorfeld angekündigt.

Anscheinend war sich seine Mannschaft über den Ernst der Lage nicht im Klaren, sonst hätte sie ihre Hausaufgaben mit Sicherheit anders erledigt. Immerhin konnte Plaidt mit dem kompletten Kader auflaufen. Ein würdiger Abschied aus der Bezirksliga sieht anders aus.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt: Die Gäste führten zur Pause durch Jan Rittgen (15.), Yannik Weis (29.) und Dennis Volk (31.) mit 3:0. Yannik Felber (51., 89., Foulelfmeter) und Weis (90.) machten den 6:0-Erfolg perfekt, der auch höher hätte ausfallen können. Die Platzherren zeigten nur wenige Aktionen, die nach Fußball aussahen und brachten den Gegner kaum einmal ernsthaft in Verlegenheit. Der Plaidter Trainer Esch kam trotz der blamablen Vorstellung nicht in Erklärungsnot und vermeldete sogar Positives: „Stand heute haben bis auf Sergen Akayoglu alle Spieler für die A-Klasse zugesagt.“ Bleibt nur zu hoffen, dass in den Niederungen der Kreisliga die Punkte einfacher einzufahren sind.

Eine bittere Bilanz am Pommerhof: Der grottenschlechte Verlauf der zurückliegenden Spielzeit stellt die Frage, ob der seit Jahren übliche Austausch des vorhandenen Kaders und der Trainer sowie die Verpflichtung ausschließlich von auswärtigen Spielern der richtige Weg ist, um an bessere Zeiten anzuknüpfen. Auch in dieser Saison sollten gleich zehn Neuzugänge - in der Winterpause verstärkte noch der rheinlandliga-erfahrene Torwart Niklas Nett das Team - für die nötigen Punkte sorgen. Herausgekommen sind sieben Siege, sechs Unentschieden, 17 Niederlagen und ein Torverhältnis von 53:79, verbunden mit dem Abstieg in die Kreisliga A. Dass sich im Kader kein einziger Plaidter Fußballer befand, sorgte zudem für eine katastrophale Zuschauerresonanz.

FC Plaidt: Nett, Lenarz, Szafraniec, Mertens (36. Schlich), Pies (46. Molitor), Zimmer, Rawert (46. Birkner), Pineker, Akayoglu, Pachl, Rausch.

Tore: 0:1 Jan Rittgen (15.), 0:2 Yannik Weis (29.), 0:3 Dennis Volk (31.), 0:4 und 0:5 Yannik Felber (51., 89., Foulelfmeter), 0:6 Weis (90.). LS

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