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Tischtennisbilanz im Kreis Ahrweiler

Keine optimale Halbrunde

14.12.2018 - 09:36

Kreis Ahrweiler. Das war keine optimale Hinrunde für die Tischtennis-Cracks der SG Sinzig/Ehlingen in ihrer Rheinlandliga. Mit nun 9:7 Zählern stehen sie zur Halbzeit auf Platz drei. Zum Hintergrund: Die Mannschaft des TV Feldkirchen wurde wie erwartet am 9. Dezember offiziell zurückgezogen und der Sinziger Sieg gegen dieses Team eben gestrichen. Bereits die Vorbereitung zur Saison verlief nicht optimal. Nicht alle Akteure konnten immer an den genau geplanten Trainingseinheiten teilnehmen. Die fast schon logische Konsequenz: Zum Saisonstart gab es beim TuS Waldbökelheim eine etwas überraschende 3:9-Schlappe. Aber nicht nur für Mannschaftsführer Philipp Guse sind die drei Unentschieden der Halbrunde gegen den TTC Mündersbach, den TTC Mühlheim und zuletzt bei Lahnbrück Fachbach eher gefühlte Punkteverluste.

Eigentlich gelang es in keiner Partie allen Sinziger Akteuren gleichzeitig, ihre Topleistung zu bringen. Und dies wird auch beim Blick in die Bilanzen deutlich. Spitzenmann Henrik Euteneuer spielte am oberen Paarkreuz nur eine Bilanz von 4:12-Siegen, ein mögliches Resultat von fehlenden Trainingseinheiten, aber auch ein Zeichen dafür, wie stark die Liga am Spitzenpaarkreuz wirklich besetzt ist. Nils Damke ging es bei 5:9-Erfolgen nicht wesentlich besser. Zufrieden können die Sinziger nur mit ihrem mittleren Paarkreuz sein. Philipp Guse brachte es auf 11:4-Erfolge, Christian Ehlers überraschte mit 9:5 Siegen. Mit 9:4 Erfolgen spielte auch Rückkehrer Jonas Sonntag am unteren Paarkreuz eine gute Rolle. Aber auch da war Marcel Hippchen bei 3:9-Siegen weit von seiner Topform entfernt. Auch im Doppel lief es nicht so, wie man es in den vergangenen Jahren gewohnt war. Christian Ehlers/Nils Damke spielten 7:4 und Philipp Guse Jonas Sonntag immerhin noch 5:3. Die Doppel-Bilanz fällt mit 13:14 Spielen erstmals seit Jahren negativ aus. Unterschiedlich schnitten die Mannschaften aus dem Ahrkreis, der erstmals wieder mit drei Teams vertreten war, in der Bezirksliga ab. Eitel Freude herrschte eigentlich nur beim Aufsteiger TTC Karla. 11:7 lautet die Punktebilanz, und der TTC liegt auf einen guten vierten Platz. Als „Mister zuverlässig“ entpuppte sich erneut am Spitzenpaarkreuz Stefan Ockenfels, der mit seiner Bilanz von 14:2 Siegen auch bester Spieler der Liga in der Vorrunde war. Fast alle Grafschafter Akteure konnten eine nahezu ausgeglichene Bilanz aufweisen. Dabei etwas herausragend die 9:5 Erfolge von Justus Ulrich am unteren Paarkreuz.

Nur halbwegs zufrieden ist der zweite Aufsteiger, der TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der große Traum von Mannschaftsführer Michael Hildebrandt ging nicht in Erfüllung. In keinem der neun Spiele war die Mannschaft aus der Kreisstadt komplett. Lediglich Hildebrandt (9:9) und Markus Kossytorz (11:7), waren am oberen Paarkreuz bei allen Spielen dabei und brachten es auch auf eine ansehnliche Bilanz. Die sportliche Leistung stimmte meist bei den Kreisstädtern, aber die ständige Ersatzstellung und das ewige Rotieren in den Doppeln forderten letztlich ihren Tribut. Bei 7:11 Zählern und Tabellenplatz 7 sind sie keineswegs schon aus der Abstiegszone heraus.

Richtig erwischt hat es die Reserve der SG Sinzig/Ehlingen. In der Tischtennishochburg an Rhein und Ahr lief es auch für die Zweite nicht optimal. Tobias Terschanski und Jürgen Füllmann fingen sich langfristige Verletzungen ein und auch sonst gab es eine Reihe von kleineren Ausfällen. Mit 5:13 Zählern steht man auf dem vorletzten Tabellenplatz. Wann und ob es in der Rückrunde übrigens schnelle Besserung gibt steht längst noch nicht fest. Beim Blick in die Bilanzen fällt auf, dass eigentlich nur Tobias Terschanski mit seinen 7:1 Siegen, die er bis zu seiner Verletzung erspielte, zufrieden sein kann. Dafür gibt es aber dann gleich zwei ungeschlagene Sinziger Doppel. Robert Füllmann/Henrik Witsch brachten es ebenso auf 5:0 Siege wie Jürgen Füllmann und Tobias Terschanski. BL

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
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