Förderverein „Neues Sportgelände Dieblich“
Kicker-Turnier als vorzeitiger Silvester-Kracher
Dieblich. Seit der Förderverein vor zwei Jahren mit seinem Kicker-Turnier zum Jahresende Neuland betreten hat, ist man sich sicher, eine absolute Nische entdeckt zu haben.
Kicker-Geräte gehören seit Jahren nicht mehr zur Kneipenkultur, zu laut und zu wenig Gewinn abwerfend, sind aber einmal im Jahr im Gemeindetrakt der Mosellandhalle in Dieblich der Renner. Am letzten Samstag des alten Jahres trafen sich hier Alt und Jung, Mann und richtig, auch Frau, um im Tischfußball ihr Können zu beweisen.
21 Teams traten an
Diesmal traten 42 Teilnehmer, also 21 Teams, gegeneinander an, um sich im Kampf an den Kickerstangen zu messen. Auch wenn sich (noch) nur drei Damen, sogar ein reines Frauenteam, in diese scheinbare Männerdomäne wagten, ein Anfang ist gemacht. Im Modus „jeder gegen jeden“ wurde in vier Gruppen gespielt, aus denen sich die ersten vier Teams jeder Gruppe für das Achtelfinale qualifizierten. Ab dort ging es im Ko-Modus weiter. Nach viereinhalb Stunden Spielzeit standen schließlich die Sieger fest: Mit neun zu zehn, dem knappsten aller Ergebnisse, unterlagen Henry Donner und Hans-Joachim Schäfer den Vorjahressiegern Luca Dahlem und Jinka Morales. Platz drei belegten Georg Christ und Achim Rahn, die gegen die Sieger aus 2017, Günther und Werner Schäfer, die Oberhand behielten. Vor der Siegerehrung belohnte Mauro Löschmann, der neue Vereinsvorsitzende, die teilnehmenden Damen sowie den jüngsten (Paul Perscheid) und den ältesten Teilnehmer (Albrecht Niklas) für ihren Mut, sich den Herausforderungen eines solchen Turniers gestellt zu haben. Die Sieger auf den Plätzen eins bis drei wurden jeweils mit Geschenk-Gutscheinen, gestiftet von örtlichen Gewerbetreibenden, belohnt. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Hotel-Restaurant Pistono, die Automobil-Werkstatt Bolkenius und das Haarstudio „Die Welle“. Ebenfalls bedanken muss sich der Vereinsvorstand bei denen, die ihre Kicker-Geräte zur Verfügung stellten. Ein besonderer Dank geht hier an Henry Donner, der sich im Transporter von Linz aus auf den Weg machte und gleich zwei Profi-Kickergeräte bereitstellte. Nach der Siegerehrung zeigte sich, dass sich der Verein keine Sorgen um den Fortbestand des Turniers machen muss. Neugierige Zuschauer und Aktive spielten noch stundenlang weiter, worüber sich nicht zuletzt der Kassierer freute.
