Lokalsport | 02.08.2016

Tischtennis Rheinland Cup kam auch in Höhr-Grenzhausen gut an

Kleines Turnier mit großem Sport

In der neuen Sporthalle fanden 16 Spieler an acht Platten ihren Platz und traten gegen ganz neue Gegner an. SMK

Höhr-Grenzhausen. Die Tischtennis-Ligaspiele sind vorbei, das normale Training beginnt, und wieder spielt man gegen die gleichen Leute an einem Abend in der Woche. Das kann schnell langweilig werden, und der eine oder andere Spieler möchte auch nach Saisonende noch Vollgas geben und seinen Gegnern zeigen, was er kann. Im normalen Training kennt man sich und ist auf das Spielverhalten der anderen eingestellt. Das ändert sich, wenn man auf einmal gegen Spieler aus ganz anderen Städten und Dörfern spielen kann und das auch noch außerhalb der Trainingszeit. Genau das bietet der Rheinland Cup des Tischtennisverbands Rheinland.

Ein zusätzliches Training

Über ein ganzes Jahr findet diese Turnierserie statt. Im gesamten Rheinland können sich Spieler dazu anmelden und Vereine in ihren Hallen kleine Turniere ausrichten. Spieler von Trier bis Linz kommen dann, je nach Zeit und Interesse, zu diesen kleinen Turnieren und spielen gegen andere Tischtennisbegeisterte. Dadurch lernt man nicht nur neue Leute kennen und kann sich austauschen, sondern verbessert auch sein Spiel, indem man gegen unterschiedlich starke Gegner spielt. Die Turniere können von den Vereinen beliebig oft durchgeführt werden. Besonders in den Ferien, in denen auch Spielpause für die Vereine angesagt ist, stoßen die Turniere auf großen Zuspruch. Die Meisterschaftsrunde beginnt erst wieder im September, da ist es ein gutes und zusätzliches Training, wenn man ab und zu einmal bei einem Turnier des Rheinland Cups antritt.

Auch Ausdauer wird belohnt

An einem Turnier dürfen maximal 16 Spieler teilnehmen. In sechs Runden, in denen die Gegner jeweils neu gelost werden, können sie sich beweisen und Punkte sammeln. Diese Punkte sind am Jahresende für die Finalspiele entscheidend. Nur die acht Besten dürfen im Abschlussturnier in Grenzau an der Zugbrücke um die Siegerpreise kämpfen. Bei der Turnierserie geht es aber nicht nur um Können, sondern auch um Willen. Aus diesem Grund werden auch die acht Spieler, die über das ganze Jahr an den meisten Turnieren teilgenommen haben, in Grenzau gegeneinander antreten. Für Tischtennisaktive bieten sich einige Gründe, um am Rheinland Cup teilzunehmen. Zum einen hat man durch die festen sechs Runden immer eine genaue Vorstellung, wie lange das Turnier dauert, nämlich in der Regel drei Stunden. Hinzu kommt, dass man nicht ausscheidet und diese drei Stunden auch wirklich durchspielen kann. In normalen Turnieren sitzt man eine unbestimmte Zeit in der Halle und muss im schlimmsten Fall einige Stunden auf der Bank verbringen. Außerdem haben wohl alle Spieler den Anreiz zum Tischtennisspielen erkannt. In dem Einzelsport kämpft jeder für sich und hat damit immer einen eigenen und tieferen Wert als Person und Spieler, als es im Mannschaftssport der Fall ist.

Weitere Turniere geplant

In Höhr-Grenzhausen wurde am letzten Donnerstag ebenfalls ein solches Turnier ausgerichtet. Schon im Frühjahr fanden vier Turniere dort statt, und auch jetzt im Sommer sollen es insgesamt vier werden. Damen und Herren, wobei die Männer bei einer einzigen Frau definitiv die Mehrheit ausmachten, traten an acht Tischen gegeneinander an. Unter der Hallenleitung von Markus Ströher schwangen sie die Tischtennisschläger, um im Winter hoffentlich wieder in die Kannenbäckerstadt fahren und am Abschlussturnier teilnehmen zu dürfen. Aus dem gesamten Rheinland fanden die Spieler den Weg in die neue Sporthalle.

Bereits zum zweiten Mal wird der Rheinland Cup nun ausgerichtet und ist eine außergewöhnliche Möglichkeit, um einen Austausch in der Szene stattfinden lassen zu können, um andere Spielpartner zu erhalten, aber auch für ein schönes Zusammensein unter Rheinländern. So darf man gespannt sein, wer im Dezember den Titel „Rheinland-Meister“ mit nach Hause nehmen wird.

Markus Ströher hatte die Hallenleitung und loste jedes Spiel neu aus.

Markus Ströher hatte die Hallenleitung und loste jedes Spiel neu aus.

Wer am besten gespielt hat wird sich erst am Ende des Jahres entscheiden.

Wer am besten gespielt hat wird sich erst am Ende des Jahres entscheiden.

In der neuen Sporthalle fanden 16 Spieler an acht Platten ihren Platz und traten gegen ganz neue Gegner an. Fotos: SMK

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