Lokalsport | 09.01.2026, 08:28 Uhr

Die Sportsoldatin war früher beim TuS Roland Brey als Anschieberin tätig

Lena Brunnhübner ist im Ersatznationalteam für die Olympischen Winterspiele

Lena Brunnhübner. Foto: Bundeswehr

Brey. Die neue Bobsport-Saison hat begonnen und bringt bereits interessante Entwicklungen mit sich.

Eine Athletin steht dabei besonders im Rampenlicht: Lena Brunnhübner.

Die 24-jährige Sportsoldatin der Sportfördergruppe der Bundeswehr, die ursprünglich beim TuS Roland Brey als Anschieberin tätig war und kürzlich zu Eintracht Frankfurt wechselte, überzeugte in den Selektionsrennen in Winterberg und Altenberg.

Gemeinsam mit ihrer Pilotin Charlotte Candrix erreichte sie im Zweierbob sowohl Start- als auch Zielbestzeiten.

Aufgrund dieser herausragenden Leistungen wurde Lena als Anschieberin für das deutsche Ersatzteam der Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina d‘Ampezzo norminiert. Zusammen mit Charlotte reist sie zu den internationalen Testwochen nach Cortina, wo sie auf der neuen Bahn trainieren, die bisher ausschließlich vom italienischen Nationalteam genutzt wurde. Darüber hinaus konnte sich Lena für den gesamten Europacup qualifizieren.

Der Auftakt der Rennsaison in Lillehammer verlief äußerst erfolgreich. Lena und ihre Pilotin dominierten das Feld und erzielten in beiden Läufen in jedem Sektor die schnellste Zeit. Als Ergebnis gewannen sie die Goldmedaille. Nun liegt der Fokus darauf, im Team weiter zu glänzen und sich für die Junioren-WM zu empfehlen. Lena zeigt mit ihren beeindruckenden Leistungen, dass sie bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen und sich als Schlüsselspielerin im deutschen Bobsport zu etablieren.

Neben weiteren Erfolgen in Lillehammer erreichten Lena und Charlotte kürzlich auch den ersten Platz auf der anspruchsvollen Bahn in Altenberg im Erzgebirge. Der TuS Roland Brey gratulierte den beiden herzlich zu diesem gelungenen Saisonauftakt. BA

Lena Brunnhübner. Foto: Bundeswehr

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