Fußball-Senioren des SV Rot-Weiß Merl
Letztes Heimspiel der Hinrunde
Gegner ist am 3. Dezember der Mitaufstiegsfavorit FV Salia Sechtem
Merl. Am Sonntag, 3. Dezember findet um 15 Uhr das letzte Heimspiel der Vorrunde der A-Klasse Bonn gegen den Mitaufstiegsfavoriten FV Salia Sechtem statt. Die Gäste belegen derzeit den dritten Tabellenplatz und haben durchaus Aufstiegsambitionen.
Die Merler Elf ist zur Zeit auf dem siebten Tabellenplatz im scheinbar sicheren Mittelfeld, dennoch sollte man mit mindestens einem Sieg aus den beiden noch ausstehenden Partien – am 10. Dezember geht es nach Flerzheim zum Derby – diesen Platz auch bestätigen.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Merler Verantwortlichen nicht ganz zufrieden. Man hatte zwar nach dem Abstieg als erstes Ziel, sich neu aufzustellen, man wollte aber durchaus einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften anstreben.
Es läuft noch nicht rund in Merl
Unabhängig vom Verletzungspech, langwierig leider bei Max Höfs, Max Reuter und Daniel Schumacher, sollte der Spielerkader der Mannschaft um Philip Breuer und Michi Braun dies schon erreichen.
Das Potenzial hierzu ist sicherlich vorhanden, hinzu kommen noch die starken Spieler aus der sehr erfolgreichen A-Jugend wie zum Beispiel Lex Lobinger, Sascha Middelmann, Philipp Hildebrandt und weitere, die erfolgreich in die Senioren rücken. Leider schwanke die Trainingsbeteiligung, sodass nicht immer eine optimale Vorbereitung auf die Begegnungen möglich gewesen sei, so Cheftrainer Thomas Kaltscheuer.
Dünne Personaldecke in der Abwehr
Die Begegnung am Sonntag ist sicherlich richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Saison, so Seniorenobmann Stefan Wasmuth; die Personaldecke in der Abwehr ist sehr dünn, sofern die Langzeitverletzten nicht rechtzeitig fit werden, so Wasmuth weiter. Viel Zeit zum Reagieren bleibt nicht, da am 18. Februar bereits die Rückrunde beginnt.
Für die Zweite Mannschaft der Merler ist die Situation am Tabellenende kritisch; das junge Team von Günter Weber musste wie befürchtet Lehrgeld bezahlen.
Leistungsschwankungen in den Griff bekommen
Die Mannschaft brauche zwei Routiniers, um mehr Sicherheit ins Spiel zu bekommen, und müsse versuchen, ihre Leistungsschwankungen in den Griff zu bekommen, dann habe sie eine Chance auf den Klassenerhalt, so der Cheftrainer.
Am Sonntag kommt mit dem Vfl Lengsdorf eine der stärksten Mannschaften der Liga, Anstoß ist um 13 Uhr.
Ebenfalls nicht ganz zufrieden ist Hami Bektas, der Trainer der dritten Mannschaft. „Wir können mehr, als wir bisher zeigten“, so Bektas. Am Sonntag geht es gegen den TuS Odendorf II, Beginn ist um 11 Uhr.
