SV Hertha Buschhoven
Letztes Spiel auf Asche
SV Hertha Buschhoven - Merl 2:2 (1:1)
Buschhoven. Im letzten Heimspiel der Saison kam der SV Hertha Buschhoven im Duell mit der Zweitvertretung aus Merl nach zweifachem Rückstand zu einem 2:2 Unentschieden. Nicht nur das letzte Heimspiel der Saison, sondern auch das letzte Spiel auf der altehrwürdigen Asche „Am Wiedring“ stand der Hertha an diesem letzten Maisonntag bevor. 38 Jahre nach der ersten Begegnung auf der Anlage, die die Hertha damals mit 3:2 für sich entscheiden konnte, liefen die Spieler nun zum letzten Mal für ein Meisterschaftsspiel auf. Für große Emotionen war aber kein Platz, denn der Fokus der Gastgeber lag darauf, im diesem Jahr zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben. Der Gegner aus Merl stand in der Tabelle vor Spiel nur eine Position über der Hertha, präsentierte sich in den Anfangsminuten als das engagierte und aufmerksamere Team. Folgerichtig gingen die Gäste nach zwölf Minuten auch in Führung, Martin Hinz traf mit einem Sonntagsschuss unhaltbar zum sehenswerten 0:1. Bei Buschhoven lief erst nach einer guten halben Stunde etwas mehr zusammen, nach den ersten Torabschlüssen bekamen die Hausherren in der 31. Minute einen Freistoß in über 20 Metern Torentfernung zugesprochen. Mike Schröder bemerkte, dass der Merler Torwart seine Ecke etwas zu weit öffnete und knallte das Leder humorlos zum Ausgleich in den Winkel. Dass die Saison für beide Mannschaften bereits vor der Partie gelaufen war, merkte man dem Spiel an. Kaum Fouls und eine sportliche Zweikampfführung sorgten für eine faire Atmosphäre. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften, jedoch traf wieder der Gast durch den nächsten Sonntagsschuss. David Rader traf nach einer Stunde aus zwanzig Metern Distanz per Direktabnahme ins linke Eck, wieder unhaltbar. Unmittelbar danach kam mit Marco Meller noch ein Alt-Herthaner zu seinem Einsatz, der sich ein letztes Spiel auf dem Platz nicht entgehen lassen wollte. Sein Bruder Timo war in der 71. Minute schließlich für den Ausgleich verantwortlich, nach einem Standard traf er aus kurzer Distanz in einer unübersichtlichen Situation zum 2:2. In den Schlussminuten lag den Buschhovenern der Torschrei dann mehrfach auf den Lippen, aber die Kugel wollte einfach nicht ins Tor. So vergaben die Gastgeber Chance um Chance, in der 92. Minute traf Kai-Michael Overkamp mit einem Freistoß gar noch den Innenpfosten, von wo aus der Ball aber wieder aus dem Tor sprang. So blieb es bei einer leistungsgerechten Punkteteilung.
SV Hertha Buschhoven:
Heinen, Schönenstein, Schmitz, Monsef (60. M. Meller), Overkamp, Schallenberg, Schröder, S. Schlösser (46. Arenz), Schuster, Hennes, T. Meller.
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