Lokalsport | 22.04.2025

Lina Näkel bereitet sich in Kienbaum vor

Lina Näkel beim Speerwurf-Training.  Foto: Jens Fahrenbruch

Dernau. Das Olympische und Paralympische Trainingszentrum Kienbaum ist eine Oase der Ruhe mit qualitativ hochwertiger Ausstattung, wo sich nicht nur Spitzenathleten in waldreicher Luft und fernab von jeglichem Trubel auf die Höhepunkte der Saison vorbereiten können.

Die Anlage ist einzigartig in Deutschland. Mit den komplexen Trainingsstätten bietet Kienbaum für die verschiedensten Sportarten wie Leichtathletik, Turnen, Kanu, Volleyball, Judo, Bogenschießen, Triathlon, Parasport (Sitzvolleyball, Goalball, Leichtathletik, Kanu, Schwimmen usw.), Bob- und Skeletonsport, Eisschnelllauf, Handball, Basketball, Fußball und vieles mehr optimale Trainingsmöglichkeiten.

Diese optimalen Trainingsmöglichkeiten nutzte die aus Dernau stammende Mehrkämpferin Lina Näkel (W14), die für die LG Kreis Ahrweiler startet, um sich mit 16 weiteren Landeskaderathleten aus Rheinland-Pfalz auf die bevorstehenden Sporthöhepunkte in diesem Jahr vorzubereiten.

Neben dem disziplinspezifischen Training in allen sieben Mehrkampfdisziplinen (Sprint, Hürden, Speer, Kugel, Weit- und Hochsprung sowie 800m), stand auch allgemeine Athletik und Kraft auf dem Trainingsplan der 14-Jährigen.

Ihr Heimtrainer, Jens Fahrenbruch, begleitete Lina in das östlich von Berlin gelegene Trainingslager, um zum einen beim Landestrainer Mehrkampf Luis Montenegro zu hospitieren und sich weiterzubilden und zum anderen aber auch um sich mit einzubringen und auszutauschen.

Der Austausch mit anderen Athleten und Trainern ist ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Entwicklung von Athletinnen und Athleten mit vielversprechendem Potenzial.

Ein Höhepunkt für Lina war sicherlich neben dem gemeinsamen Training mit Kai Kazmirek – einem der besten Zehnkämpfer der Welt – auch die Kältekammer (-130 C°) und das Eisbaden, was u. a. der Regeneration und Stressresilienz dient.

Kienbaum, eine tolle Erfahrung für eine junge hoffungsvolle Nachwuchsathletin.

Lina Näkel beim Speerwurf-Training. Foto: Jens Fahrenbruch

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