Lokalsport | 17.10.2017

RMW Motorsport Koblenz

Max Kannegiesser hat noch viel vor

Koblenz. Mit zwei Meistern aus der Serie des westdeutschen Kart-Cups trat Teamchef Michael Wangard vom Koblenzer RMW Motorsport am vergangenen Wochenende die Reise in die Oberpfalz an. Damit folgte das Team zusammen mit fünf weiteren Fahrern der Einladung des ADAC zum Bundesendlauf in Wackersdorf. Es war der Höhepunkt für alle Clubsportfahrer und damit der Showdown beim Kampf um den Meistertitel über alle vier Regionalklassen - der Süd- und Westdeutschen, der Ost- und Norddeutschen. Der 1190 Meter lange Track im ProKart Raceland zählte in diesem Jahr in sämtlichen Kartserien Deutschlands zu den begehrtesten. Sogar die große CIK-FIA trug ihre Schaltkart-Weltmeisterschaft in der Oberpfalz aus und bewies damit den hohen Anspruch, den diese Strecke an Fahrer, Teams, Mechaniker und Material stellt.

„Für unsere Youngster war der Anspruch aufgrund des Bundesendlaufs und der Strecke deutlich spürbar. Schließlich waren einige von ihnen ausschließlich in der Regionalserie unterwegs. Ein Bundesendlauf erzeugt da in den jungen Fahrern einen enormen Druck. Und eine anspruchsvolle Strecke wie das ProKart Raceland steigert diese Herausforderung dann noch zusätzlich. Die moderne Streckenführung hat es einfach in sich“, so Trainer Christian Wangard.

Großer Motivationsschub

„Schön zu sehen, dass Max Kannegiesser als WAKC-Meister bei den X30-Senioren an seine Leistungen anknüpfen und von den Erfahrungen dieser Saison profitieren konnte. Ein immenser Motivationsschub, dass er sein Können im Zeittraining absolut auf den Punkt abrufen konnte. Seine Poleposition war eine Belohnung für uns alle, die wir gemeinsam so hart an diesem zentralen Knackpunkt eines Rennwochenendes arbeiteten. Belohnt hat er sich darüber hinaus auch noch mit einem Sieg und einem zweiten Platz in den Vorläufen“, freute sich der Trainer.

Mit den radikal veränderten Streckenbedingungen am Sonntag, die im Gegensatz zum trockenen und sonnigen Samstag nasse Finals erwarten ließen, kamen dann nicht alle Fahrer wirklich gut zurecht. „Beim Track-Walk am Sonntagmorgen sind wir noch die Schlüsselstellen unter Berücksichtigung der nassen Streckenbedingungen mit unseren Nachwuchsfahrern durchgegangen. Nach dem nassen Warm Up trocknete die Strecke allerdings zügig ab, was für unsere Mechaniker einen rasanten Setup-Wechsel erforderlich machte und die Fahrer vor wieder neue Herausforderungen in den Rennen stellte“, analysierte Wangard.

Auf dem Podium

„Unser X30-Junior-Pilot und ebenfalls WAKC-Meister Marcel Schminke hat es in der Tageswertung dann trotzdem auf den dritten Platz und damit auf das Podium geschafft. Zusammen mit Smykla haben die beiden eine tolle Aufholjagd im Finale gezeigt. Und trotzdem liegt auch einiges an Arbeit vor uns“, resümierte Wangard und erklärte weiter: „Glück spielt bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung immer eine wesentliche Rolle. Einige unserer Fahrer hatten am Sonntag mit ziemlichen Herausforderungen, aber auch Pech zu kämpfen, so dass wir definitiv unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Die Rennsaison 2017 liegt mit diesem Rennen fast hinter uns, aber wir vom RMW Motorsport Team werden die rennfreie Zeit nutzen, um sämtliche Daten unserer Rennen noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Schließlich muss es unser Ziel sein, im nächsten Jahr in noch mehr Klassen vorn mitzufahren. Und wir werden genau analysieren, wie wir die Potenziale unserer Fahrer noch besser herausarbeiten können. Coaching und Motivation sind hier die Zauberwörter. Aber jetzt starten wir mit Max Kannegiesser erst noch einmal bei der X-30-Weltmeisterschaft im französischen Le Mans durch“, gabt sich Christian Wangard von RMW Motorsport sichtlich optimistisch.

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