SK Münstermaifeld 1 gegen KV Gelsenkirchen
Meisterliche Vorstellung bei vorletzten Spiel
Münstermaifeld. Für die Sportkegler stand am 17. und damit vorletzten Spieltag der regulären Saison ein Heimspiel an, bei dem man die Gäste des KV Gelsenkirchen auf dem Maifeld empfing. Die Vorgabe war dabei für die Gastgeber klar: 3 Punkte einfahren, damit das Ziel der Playoffs immer konkretere Formen annehmen kann. Die Gäste brauchten allerdings Punkte, um ihrerseits die Playdown-Teilnahme zu verhindern. Dementsprechenden traten 12 top motivierte Spieler gegeneinander an, wenngleich die Vorzeichen auch unterschiedlich waren.
Die Mission „Playoffs“ begann mit dem gewohnten Startblock, bestehend aus Bernd Göbel und Robert Heinichen. Die Gäste starteten mit Jürgen Brennecke und Erich Wolf in die Partie. Doch Jürgen kam nur schwer ins Spiel und hatte immer wieder zu kämpfen, was seiner Zahl merklich schadete. Mehr als 815 Holz (1 WP) war an diesem Tag nicht drin für ihn. Besser gelang das dagegen schon Mannschaftkollege Erich, dem aber die letzte Durchschlagkraft fehlte, um seine Zahl höher nach oben zu bringen. Seine Leistung brachte ihm am Ende 842 Holz (5 WP) ein. Das konnte Mannschaftsführer Robert gekonnt überspielen. Er zeigte mit 880 Holz (9 WP) eine unaufgeregte Partie auf konstant gutem Niveau. Bernd Göbel startete hervorragend, musste aber in der zweiten Hälfte deutlich Federn lassen, sodass er am Ende drohte noch von Erich eingeholt zu werden. Das konnte er zum Schluss mit seinen 852 Holz (8 WP) doch seine Nervenstärke verhindern.
Nun wollte man im Mittelblock weiter Richtung Sieg marschieren. Auf die Reise schickte man dafür Thorsten Ragge und Volker Port. Ihnen in den Weg stellen wollten sich dafür jedoch Stephan Tasche sowie Jens Thon. Auch Stephan kam an diesem Tag nicht mit der Bahn zurecht. Mit seinen 832 Holz (2 WP) konnte er nicht entscheidend ins Spielgeschehen eingreifen. Das liegt auch daran, dass Thorsten Ragge, obwohl er keinen guten Tag erwischte, bis zum letzten Wurf gearbeitet hat. So konnte er sich am Ende mit 833 Holz (3 WP) exakt vor Stephan platzieren, um so den Gästen nicht noch eine Überspielung mehr zu geben. Jens konnte diese beiden Zahlen jedoch gekonnt überspielen. Lediglich eine verkorkste Schlussbahn und individuelle Fehler hinderten ihn daran sich noch höher zu schrauben. Mit seinen 851 Holz (7 WP) lag er am Ende ein Holz hinter Bernd Göbel, konnte jedoch dennoch die erste Überspielung einfahren. Volker Port zeigte zeitgleich aber eine wirklich herausragende Partie. Er sezierte die Bahnen förmlich, sodass er mit 900 Holz (11 WP) ein deutliches Zeichen setzte, dass hier für die Gäste nichts zu holen sein sollte.
