HSG Rheinbach-Wormersdorf - Herren-Oberliga-Handball
Mike Ribbe zum wertvollsten Akteur gewählt
Trotz Zwangspause zum Saisonauftakt wurde der Torjäger „Most Valuable Player“
Rheinbach-Wormersdorf. Der Kampf um den Titel des „Most Valuable Players“ (MVP) der Saison 2013/2014 in der Herren-Oberliga verlief so spannend wie selten zuvor. Bis kurz vor Schluss lieferte sich der zweifache Titelträger Mike Ribbe, Top-Torjäger der HSG Rheinbach-Wormersdorf, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kreisläufer Christoph Krosch vom Mittelrheinmeister Longericher SC und Rückraum-Shooter Jamal Naji von der HSG Siebengebirge-Thomasberg. Am Ende setzte sich Mike Ribbe mit knappen vier Zählern Vorsprung durch. Mit 33 Punkten wurde Mike Ribbe verdienter MVP, denn elf Trainer (von maximal 13) führten ihn unter den Top-drei-Spielern der Liga auf. Dabei hatte die Saison für Mike Ribbe ganz unerfreulich begonnen. Vom zweiten bis siebten Spieltag an der Schulter verletzt, musste der Rheinbacher zusehen, wie seine amtierende Meistermannschaft einen gehörigen Fehlstart hinlegte.
Ab dem achten Spieltag konnte er dann wieder mitspielen - und wie. Seine in allen Abwehrreihen der Liga gefürchteten Rückraumknaller, seine gefährlichen Zuspiele sowie seine Nervenstärke an der Strafwurflinie verhalfen der HSG zu einer Siegesserie, die hoch bis zum fünften Tabellenplatz führte. Trotz der sechs verpassten Partien lieferte sich Mike Ribbe zudem mit 185 Saisontoren (davon 72 Siebenmeter) bis zum letzten Spieltag ein Fernduell um die Torjägerkrone mit Jan Antons, das der Birkesdorfer aufgrund der geringeren Anzahl an Siebenmetern (30) für sich entscheiden konnte. Erfreulich, dass Mike Ribbe trotz sicherlich zahlreicher Angebote aus höheren Ligen seiner HSG, und damit der Region, auch in der kommenden Saison treu bleibt.
Eine ganz starke Saison lieferte auch der mit 29 Punkten Zweitplatzierte Christoph Krosch ab. Der wendige Kreisläufer des Longericher SC trug zweifelsohne maßgeblich zum Titelgewinn seines Vereins bei, nicht zuletzt durch seine 126/21 Tore, zahlreiche herausgeholte Siebenmeter und seine Defensivfähigkeiten.
Mit 23 Punkten rangiert Jamal Naji auf Platz drei - ein weiterer ehemaliger MVP und alter Bekannter der All-Star-Wahlen. Nicht nur mit seinen 153/58 Saisontoren, sondern auch mit seinen hervorragenden Fähigkeiten als Spielgestalter brachte Jamal Naji seine Siebengebirgler auf den dritten Tabellenrang.
