Lokalsport | 02.12.2025

Volleyball-Nachwuchs des VC Neuwied77 - Mittelrheinvolleys

Mit guter Stimmung und Engagement zum vierten Titel

Die U20 des VC Neuwied77 in Siegerpose. Foto: privat

Neuwied. Große Freude beim Volleyball-Nachwuchs des VC Neuwied77, den Mittelrheinvolleys: Durch einen 2:1-Finalsieg gegen den SV Gonzerath sicherten sich die Schützlinge von Trainer Benjamin Messner in dieser Spielzeit bereits den 4. Titel als Rheinland-Meisterinnen.

Die Deichstädterinnen bleiben damit im nördlichen Rheinland-Pfalz Maßstab. Mehr noch: Eine derartige Titelhäufung gab es in der Geschichte der Neuwiederinnen noch nie. Dazu kommen junge Mannschaften in der Regional- und Landesliga sowie Ausbildungsteams in unteren Spielklassen – Volleyball ist auch nach dem Ende des Abenteuers Bundesliga zumindest in der Region ohne den VC Neuwied nicht denkbar. Die Titel in U15, U16, U18 und zuletzt U20 lassen auf eine erfolgversprechende Zukunft hoffen.

Was war ausschlaggebend für das Comeback? Zum einen das Vorhandensein einer Bundesligamannschaft. Die Bundesligaspielerinnen waren selbst noch sehr jung. Als „Profis zum Anfassen“ waren sie Vorbilder für junge Volleyball-Interessentinnen, die sich zahlreich in den Trainingsgruppen in Neuwied einfanden.

Abgeholt wurden sie dort von Jugendtrainer Benjamin Messner, seinerzeit auch Fitnesstrainer der Bundesligamannschaft und somit Bindeglied zwischen Profis und Anfängern. Heute zeichnet er für alle Teams der Neuwiederinnen verantwortlich und wirkt noch als Trainer der weiblichen Landesauswahl.

Mit dabei auch etliche VCN-Spielerinnen: Jugendmeisterschaften, Ligabetrieb, Rheinland-Pfalz-Teams, ist das nicht viel Aufwand für alle Beteiligten? „Wir unterstützen uns gegenseitig“, erklärt Messner. „Die erfahrenen Spielerinnen der Regionalligamannschaft wie Lisa Guillemard nehmen die jungen auf und verzeihen dabei Fehler aus Unerfahrenheit“. Dieses Prinzip setze sich nach unten fort. Immer wieder erhalten Spielerinnen aus unteren Mannschaften höherklassige Einsätze und Verantwortung.

Ist dies das Erfolgsgeheimnis? „Das Wichtigste ist, dass wir als Team immer zusammenstehen“, erzählt die erst 15-jährige Milla Holspach, Zuspieltalent der Deichstadtvolleys, die als Cotrainerin die U16-Mannschaft im Rheinland-Finalturnier unter bewusster Zurückhaltung des Cheftrainers betreut hat. Überhaupt geht es in den Teams nicht nur um die eigenen Leistungen. Man hilft im Training der unteren Mannschaften, vertritt die Übungsleiter, lässt sich als Trainerin und Schiedsrichterin ausbilden, kümmert sich um den Auftritt der Teams in den sozialen Medien, organisiert bei Heimspielen das Catering … Man fühlt sich für das Ganze mitverantwortlich und die Eltern ziehen mit. „Die Stimmung unter uns Mädels ist einfach schön“, erzählt Milla. „Bei jedem Training oder bei jedem Spiel freut man sich, alle zu sehen und jeder kämpft dann für jeden!“ Dieser Teamgeist unter Zurückstellung persönlicher Befindlichkeiten zeichnet den jungen Volleyball beim VC Neuwied aus.

Besonderer Verdienst des Trainers und Jugendleiters? „Unser Plan geht allmählich auf“, äußert der sich eher zurückhaltend. „Mit der Entwicklung der Einzelspielerinnen bin ich zufrieden. Es stellt sich Erfolg ein und der trägt weiter. Trainingsfleiß kommt hinzu“. In Regional- und Rheinland-Pfalz-Liga spiele man mit wechselndem Erfolg? Die jungen Spielerinnen träfen dort auf Mannschaften mit vielen älteren und erfahreneren Akteurinnen, entgegnet er. „In den unteren Ligen hingegen sind unsere Jüngsten schon erfolgreich. In den oberen sind wir dabei, Fuß zu fassen und lernen von Spiel zu Spiel dazu. In der Rückrunde hoffen wir davon profitieren zu können“.

Nach der Bundesligazeit geht es beim VC Neuwied77 also mit anspruchsvollem und ansprechendem Volleyball weiter. Ein Comeback in höheren Ligen? „Anfänge sind gemacht, es braucht aber Zeit und finanzielle Unterstützung…“

Die U20 des VC Neuwied77 in Siegerpose. Foto: privat

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