Lokalsport | 04.03.2015

HSG Rheinbach-Wormersdorf

Mühevoller Heimsieg

Rheinbach-Wormersdorf. Mit einem 30:27 (14:15)-Arbeitssieg gegen den SSV Nümbrecht haben die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf den dritten Tabellenrang festigen können. Allerdings hatten die Schützlinge von Trainer Dietmar Schwolow mehr Mühle als erwartet mit dem Gast. „Wir hatten keine Konstanz im Spiel. In beiden Halbzeiten wechselten sich gute Phasen mit schlechten ab, sodass Nümbrecht bis zur Schlussminute dran war. Lediglich Robert Lauktien spielte über die gesamte Spielzeit auf ordentlichem Niveau“, lautete das Resümee von Schwolow nach dem sehr wechselhaften Spiel. Mit 3:0 (4.) hatten die Hausherren zwar einen guten Start, doch eine hohe Fehlerquote und ein schlechtes Abwehrverhalten ließen Nümbrecht mit 5:6 (11.) in Führung gehen, die bis zum 7:8 (15.) hielt. Dann folgte eine gute Phase der HSG, in der man sich auf 12:9 (21.) und 13:10 (23.) absetzen konnte. Unerklärlich dann wieder ein Hänger, den Nümbrecht zur 14:15-Pausenführung nutzte. Das Auf und Ab ging auch im zweiten Spielabschnitt weiter. Sehr konzentriert kam die HSG aus der Kabine und drehte den Pausenrückstand zur 20:16 und 21:17-Führung (37.). Dann folgte die nächste schlechte Phase und Nümbrecht glich zum 21:21 (43.) aus. Die HSG setzte sich anschließend wieder auf 24:22 (47.) ab, doch Nümbrecht konterte zur 24:25-Führung (50.). Mit einem 3:0-Lauf drehten die Grün-Weißen die Partie wieder zur 27:25-Führung, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten in der 59. Minute zum 28:27. In der Schlussminute machte Ribbe dann mit zwei Treffern den Sack zu.

Es spielten: Funke (TW, 1. Hz.), Thürnau (Tw, 2. Hz), Ribbe 7/3, Lönenbach 4, Grommes 1, Reuland 8, Lauktien 6, Gunkel 2, Fischer 2, Schwolow und Adolph

HSG 2 macht großen Schritt in Richtung Klassenerhalt

Landesligist HSG Rheinbach-Wormersdorf 2 gewann nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 31:21 (15:10) gegen SR Aachen 2 und hat nun, bei noch sechs verbleibenden Spielen, sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Anfangsminuten gehörten den Aachenern, die zum 2:3 (5.) vorlegten. Danach übernahm die HSG das Zepter und setzte sich auf 9:5 (15.) ab. Diese Führung baute die HSG anschließend durch gute Abwehrarbeit und schnelle Gegenstöße bis zur 25. Minute auf 14:6 aus. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit lies die Konzentration dann aber nach, sodass Aachen bis zum Halbzeitpfiff auf 15:10 verkürzen konnte. Nach dem Seitenwechsel sorgte die HSG dann schnell für klare Verhältnisse. Zuerst setzte sich die HSG mit vier Toren in Folge auf 19:10 und dann im Anschluss mit einem 5:0 Lauf von 19:11 auf 24:11 ab. In der letzten Viertelstunde schaltete die HSG dann ein bis zwei Gänge zurück, sodass Aachen noch Ergebniskosmetik zum 31:21-Endstand betreiben konnte.

Es spielten: Waschkau, C. Sarac (beide TW), Schäfer (2), Hensel (3), Prell, Ossenbühl (1), Schwolow (9/2), Adolph (8), Kleinfeld (2), Dasburg (5), Bludschun (1), Schmitz

Damen mit Heimspielniederlage

Die Damen der HSG Rheinbach-Wormersdorf mussten sich gegen den HV Erftstadt deutlich mit 25:34 (11:16) geschlagen geben. Dabei begann die Partie vielversprechend. Die HSG ging mit 3:1 in Führung und hielt das Spiel bis zum 6:7 (15.) offen. Dann allerdings war der Wurm drin. Die beste Rheinbacher Torschützin Kerstin Mügge schied verletzungsbedingt aus und Erftstadt konnte durch einfache Tore bis zur 20. Minute auf 8:12 davon ziehen. Beim Stand von 11:16 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause schien sich die die HSG vom Schock erholt zu haben. Die HSG verkürzte zum 16:18 (40.) und 19:21 (45.), schaffte es aber leider nicht den Ausgleich zu erzielen. In der letzten Viertelstunde ging der Mannschaft von Sara Saß dann leider die Puste aus. Erftstadt kam immer wieder durch die starke Rechtsaußen zum Torerfolg und so musste die HSG eine 25:34-Niederlage hinnehmen. Es spielten: Frauke Müller-Grunau (TW), Sara Saß 10/3, Hannah Respondek 4, Angelika Saß 3, Lucia Polak 2, Ann-Kathrin Raaf 2, Kerstin Mügge 2/1, Stefanie Seib 1, Sabrina Kott 1, Michaela Ley, Jana Grün und Rosa Fiedler

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