Lokalsport | 17.03.2026

Nach langer Verletzungsunterbrechung: SC 13 verliert in Montabaur

Da Bad Neuenahr in der Schlussphase öffnen musste, ergaben sich weitere Räume für Montabaur.

Bad Neuenahr. Bad Neuenahr erwischte den besseren Start und hatte über weite Strecken der ersten Halbzeit mehr vom Spiel.

Montabaur konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive und lauerte auf Konter – und kam so auch zur ersten hundertprozentigen Torchance.

Marie Fischer umkurvte nach einem schnellen Gegenstoß die herauseilende Torhüterin Marie Wenzl, setzte den Ball anschließend jedoch am leeren Tor vorbei.

Auf der anderen Seite erspielte sich Bad Neuenahr mehrere gute Möglichkeiten zur Führung. Die größte Chance hatte Dickopf, deren Abschluss jedoch stark von Kim Fischer pariert wurde. Trotz der besseren Spielanteile der Gäste blieb es somit beim torlosen 0:0 zur Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der SC 13 zunächst das aktivere Team und drängte auf die Führung. Die beste Gelegenheit hatte jedoch erneut Montabaur: Wieder war es Marie Fischer, die allein auf Marie Wenzl zulief, im Eins-gegen-eins jedoch an der Torhüterin scheiterte. Kurz darauf wurde die Partie von einer langen Unterbrechung überschattet. Nina Hainke verdrehte sich im gegnerischen Strafraum das Knie und musste anschließend mit dem Rettungswagen abtransportiert werden. Eine Diagnose steht derzeit noch aus.

Nach der halbstündigen Verletzungsunterbrechung verlor der SC 13 jedoch den Faden. Montabaur nutzte die Unkonzentriertheit direkt eiskalt aus und kam durch M. Fischer zu einem schnellen Doppelschlag. Die Gäste konnten nicht mehr an die starke Leistung der ersten 54 Minuten anknüpfen und auch offensiv gelang kaum noch etwas. Da Bad Neuenahr in der Schlussphase öffnen musste, ergaben sich weitere Räume für Montabaur. Diese nutzte M. Fischer in der 78. Minute erneut zum 3:0. In der letzten Minute gelang Maya Sakamoto noch der Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand. Dennoch geriet das Ergebnis angesichts der Verletzung von Nina Hainke in den Hintergrund. Entscheidend bleibt vor allem die Hoffnung, dass sich ihre Verletzung letztlich als nicht so schwerwiegend herausstellt.

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Da Bad Neuenahr in der Schlussphase öffnen musste, ergaben sich weitere Räume für Montabaur. Foto: Guido Koelzer

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