Heimspiel des SC Wassenach
Nah am Punktgewinn
Knappe 1:2 Niederlage gegen den SC Niederzissen
Wassenach. Das Krankenlager des SC Wassenach hatte sich etwas gelichtet, dennoch fehlten immer noch vier Stammspieler, die es zu ersetzen galt. Da sich der Wassenacher Trainer Stephan Nikolay im Urlaub befand, übernahm Herbert Heimes die Betreuung der Mannschaft. Schon wenige Minuten nach dem Anpfiff war eindeutig zu sehen, wer die spielbestimmende Mannschaft war. Die Gäste aus Niederzissen übernahmen sofort die Spielkontrolle. Als in der zehnten Spielminute das 0:1 für den SC Niederzissen fiel, dachten wohl viele, auch aufseiten der Gäste, dass das Spiel an diesem Tag ein Selbstläufer werden würde. Dem war allerdings nicht so. Die Wassenacher Mannschaft zeigte sich kämpferisch und kam dem Tor des SC Niederzissen in einigen Aktionen gefährlich nahe. In der 36. Spielminute wurde das mutige Offensivspiel belohnt und Michael Meurer erzielte aus dem Gewühl heraus den Ausgleich zum 1:1. Die zweite Halbzeit kann durchaus als ausgeglichen bezeichnet werden. Nutzt der SC Wassenach die zwei bis drei glasklaren Torchancen, wäre vielleicht sogar mehr als ein Punktgewinn möglich. So war es der SC Niederzissen, der mit einer guten Aktion in der 69. Minute seine Farben in Front brachte. In der Schlussminute hatte der SC Niederzissen großes Glück. Der Torhüter lenkte einen Schuss des Wassenacher Stürmers Christian Franzkowiak an den Pfosten. Das Fazit des Tages lautete: Mit etwas mehr Glück wäre ein Punktgewinn drin gewesen. Insgesamt war Niederzissen aber doch spielerisch stärker und in den entscheidenden Situationen einfach cleverer. Mit Sicherheit aber hat sich der SC Niederzissen das Spiel leichter vorgestellt. Das nächste Meisterschaftsspiel findet auswärts statt. Am Sonntag, 17. April geht es zum Tabellendritten nach Bad Bodendorf. Anstoß der Partie ist um 14.30 Uhr. SV Wassenach: Sebastian Zerbe, Joshua Truschies, Marco Schwarz, Andreas Rossel, Christopher Walter, Pascal Schmidgen (46. Christian Franzkowiak), Michael Meurer (74. Sascha Adams), Alexander Schmidgen, Thomas Kunik, Florian Wilke (61. Chrsitoph Robe), Björn Widerstein.
