FV Engers trifft im Achtelfinale des Rheinlandpokals auf FC „Blau-Weiß“ Karbach
Neuauflage des Finales für die Jungs vom Wasserturm
Neuwied. Karbach! Dieser Name löst bei Fans und Verantwortlichen des FV Engers nur die besten Gefühle aus. Zweimal – 2020 und 2022 – trafen die Grün-Weißen im Finale des Rheinlandpokals auf die Hunrücker. Beide Male gewannen sie und qualifizierten sich damit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Es waren die größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Jetzt kommt es zur Neuauflage. Die „Jungs vom Wasserturm“ müssen dieses Mal allerdings schon im Achtelfinale des Rheinlandpokals beim FC Karbach antreten. Voraussichtlicher Spieltermin ist Mittwoch, 2. November. „Schon ein Brett. Ich hätte sie lieber wieder erst im Finale gehabt. Um in Karbach zu gewinnen, werden wir alles reinhauen müssen. Aber die Paarung weckt natürlich auch sehr gute Erinnerungen“, sagt Trainer Sascha Watzlawik, der weiß, dass die beiden Vereine abseits aller sportlichen Rivalität „gut miteinander können“.
Rein sportlich sieht der FVE-Coach ein Spiel auf Augenhöhe. „Karbach und wir, das ist immer 50:50“, sagt er und erinnert an das 2:2 am ersten Spieltag der laufenden Oberliga-Saison. Da hatten seine Mannen in letzter Minute noch den ärgerlichen Ausgleich nach einer Ecke kassiert.
Auf dem Papier dürften die Jungs vom Wasserturm ansonsten leichter Favorit sein. Denn während sie selbst auf dem dritten Rang liegen und klar auf Kurs Richtung Aufstiegsrunde sind, läuft die Spielzeit für die Blau-Weißen bislang noch etwas holpriger. Mit elf Punkten aus zehn Spielen liegen sie auf Platz 7 und damit aktuell mit zwei Zählern Rückstand unter dem Strich. Hinzu kommt, dass die Karbacher dem FVE grundsätzlich zu liegen scheinen. In der Vorsaison gewannen die „Jungs vom Wasserturm“ nicht nur das Finale (1:0), sondern entschieden auch die beiden Ligaspiele mit jeweils 2:1 für sich. Der bislang letzte Sieg der Karbacher datiert aus dem April 2018. Damals gab es ein glattes 3:0. „Das ist alles Vergangenheit, und auch die Situation in der Liga spielt im Pokal keine Rolle. Wir werden 100 Prozent auf den Platz bringen müssen, um zu bestehen“, macht Watzlawik deutlich.
Im Rheinland-Pokal ist nicht nur das Achtelfinale ausgelost worden, die 16 verbliebenen Teams kennen jetzt auch den Weg ins mögliche Finale. Der FV Engers müsste bei einem Sieg in Karbach auch im Viertelfinale auswärts antreten: beim Ligarivalen TuS Koblenz oder dem Rheinlandligisten SG Malberg. Im Halbfinale kämen dann TuS Immendorf (Bezirksliga), FSG Ehrang (Rheinlandliga), TuS Burgschwalbach (Bezirksliga) oder Sportfreunde Eisbachtal (Oberliga) an den Wasserturm. Heißt auch: Auf die beiden Regionalligisten Eintracht Trier und Rot-Weiß Koblenz können die Jungs vom Wasserturm erst im Endspiel treffen.
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