35. Bundesliga-Saison des TTC Zugbrücke Grenzau
Neue Spieler, neues Glück!
Einige Veränderungen in der ersten Mannschaft
Grenzau. Bereits zum 35. Mal startet der TTC Zugbrücke Grenzau in die Tischtennisbundesliga. Doch in dieser Saison gibt es einige Veränderungen. Angefangen bei einem neuen Trainer, der alles aus seiner Mannschaft heraus holen möchte. Nachdem Tomas Pavelka nach 15 Jahren als Spieler und Trainer in Grenzau in seine Heimat nach Tschechien zurückkehrte, übernahm Dirk Wagner seine Aufgabe und trainiert von nun an die erste Mannschaft des Tischtennis-Clubs Grenzau. Erfahrung hat er bereits, da er beim Spitzenreiter Borussia Düsseldorf sechs Jahre lang als Trainer tätig sein durfte und anschließend in der Werner-Schlager-Akademie in Wien. Nun kommt er zum zweitbesten Verein Deutschlands und hat das Trainerangebot deshalb gerne angenommen.
Neuer Spitzenspieler der Mannschaft ist der 28-jährige Kou Lei
Neben einem neuen Trainer wurden auch zwei Spieler ausgetauscht. Neuer Spitzenspieler der Mannschaft ist der 28-jährige Kou Lei. Frisch aus Rio zurück, wo er das Achtelfinale erreichte, möchte der gebürtige Chinese nun in der neuen Mannschaft sein Bestes geben. Ihm gehört seit neustem Platz 33 auf der Weltrangliste. In seinem Team sieht er großes Potenzial und geht positiv in die neue Spielsaison. Kohei Sambe ersetzt in diesem Jahr seinen Vorgänger und japanischen Landsmann Masaki Yoshida.
Manfred Gstettner, Urgestein des TTC Grenzau, wäre mit einem guten Mittelplatz der Mannschaft zufrieden. Der jung gebliebene 80-jährige gab im Frühjahr seinen Vereinsvorsitz an Karl Kamps ab, ist aber immer noch für das Management des Vereins zuständig.
Der Trainer selbst ist überzeugt vom Potenzial seiner Mannschaft. Die Spieler sind entwicklungsfähig, aber in der Bundesliga hätten sie nichts zu verlieren. Im Gegenteil: Wagner geht davon aus, die Grenzauer Spieler würden unterschätzt. Aus diesem Grund wollen sie ihre Gegner überraschen und gute Leistungen erbringen.
Auch in der Bundesliga selbst soll es nach Gstettners Anregungen im nächsten Jahr Veränderungen geben. Anstelle der neun Mannschaften, die in der momentanen Saison spielen, sollen ab nächster Saison zwölf Mannschaften in der Ersten Bundesliga spielen. Der Vorschlag wurde angenommen, sodass es am Ende der jetzigen Saison keine Absteiger geben wird. Die positive Konsequenz, die sich daraus ergibt, sind mehr Heimspiele. Und je mehr Heimspiele eine Mannschaft in einer Saison hat, desto mehr Sponsoren finden sich für die einzelnen Mannschaften.
Zweite Mannschaft stieg in die Zweite Bundesliga auf
Auch die zweite Mannschaft im Brexbachtal stieg in die 2. Bundesliga auf und setzte sich zum Ziel, dort noch einige Zeit bestehen zu können.
Das erste Spiel der neuen ersten Mannschaft unter neuem Trainer fand bereits am Sonntag statt. In Ochsenhausen verlor die Mannschaft mit 3:0, was für den Verein allerdings keine Überraschung war. Sie haben noch eine ganze Saison Zeit, ihr Können zu beweisen und werden nach bereits 14 erfolgreichen Titeln wohl keinen ihrer Zuschauer enttäuschen. Und vielleicht ist die Mannschaft aus dem Brexbachtal mit ihrem neuen Trainer und neuen Spielern für einige Überraschungen gut.
