Lokalsport | 05.07.2016

SSV Heimerzheim 1925 e.V.

Neugestaltung des Sportplatzes

Abschlussvereinbarung mit der Gemeinde unterzeichnet

Re. Heinz Schucht, Zweiter Vorsitzender, Mitte Petra Kalkbrenner, Bürgermeisterin, li. Reinhart Marschall, Erster Vorsitzender; zweite Reihe li. Herr Funke, re. Herr Müllenborn von der Gemeindeverwaltung.privat

Meckenheim. Kürzlich wurde ein weiteres wichtiges Ziel auf dem Weg zur Neugestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes erreicht. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und Filibert Bong von der Gemeindeverwaltung einerseits sowie der vertretungsberechtigte Vorstand des SSV Heimerzheim 1925 e.V. andererseits mit Reinhart Marschall (Erster Vorsitzender), Heinz Schucht (Zweiter Vorsitzender) und Andreas Engels (Kassierer) unterzeichneten die Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem SSV Heimerzheim zur Neugestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes. Diese regelt die gemeinsame Finanzierung und Nutzung des Sportplatzes nach seiner Sanierung.

Hybridrasen-Lösung favorisiert

Da die im Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde von 2011/2012 als dringlich vorgesehene Sanierung der Gesamtsportanlage wegen fehlender Haushaltsmittel bisher nicht möglich war, soll nunmehr unter Verantwortung des SSV Heimerzheim als Bauherr zunächst das Spielfeldsaniert werden. Der Verein hat sich dabei für eine Hybridrasen-Lösung entschieden, sodass der Untergrund mit Kunstfasern verstärkt wird. Damit erhält man einen Naturrasenplatz, der aber deutlich belastbarer wird, wenn auch nicht in dem Umfang eines Kunstrasenplatzes. Gleichwohl würde für den Bedarf des SSV ein Hybridrasenplatz genügen. Berücksichtigt man zusätzlich den Bedarf anderer Nutzer – insbesondere die Sekundarschule mit ihren neuen Sportklassen –, kann dies allerdings nur durch eine weitere, kleine Hybridrasenfläche gedeckt werden. Die Entscheidung für den Hybridrasen hatte aber auch andere Gründe. Die einzige Alternative Kunstrasen verträgt sich nicht mit der zunächst noch verbleibenden Aschebahn und war daher keine wirkliche Alternative. Zudem ist der Hybridrasen zwar aufwendiger und damit teurer in der ständigen Pflege als Kunstrasen. In der Erstanlage und auch mittelfristig betrachtet sind die eineinhalb Hybridrasen-Felder jedoch deutlich günstiger als ein Kunstrasen-Feld, da dieses alle zwölf bis 15 Jahre für rund 200.000 Euro erneuert werden muss.

Leichtathletik-Bereich soll möglichst bald saniert werden

In Heimerzheim verbleibt die Notwendigkeit, die Aschebahn und übrigen leichtathletischen Bereiche in Verantwortung der Gemeinde möglichst bald ebenfalls zu sanieren. Die Bürgermeisterin will sich dafür einsetzen, dies mit dem nächsten Doppelhaushalt zu erreichen.

Da der SSV Heimerzheim inzwischen in Umfeld als letzter Fußballverein auf einem Ascheplatz spielt, haben zahlreiche Mitglieder den Verein verlassen und nutzen die attraktiveren Spielbedingungen bei einem der benachbarten Vereine. Dies betrifft vor allem die Erste Mannschaft und ältere Jugendliche, da sie eher eigenständig das Training auch in einem Nachbarort nutzen können. Somit kann der SSV Heimerzheim in der kommenden Saison erstmalig in der Vereinsgeschichte keine der älteren Jugendmannschaften mehr aufstellen, da die verbliebene Anzahl an Spielern in den jeweiligen Jahrgängen nicht mehr für eine Mannschaftsgestellung ausreicht. Damit mussten sich auch diese Spieler zumindest für die nächste Saison einem anderen Verein anschließen.

Abwanderung von Spielern zu benachbarten Vereinen stoppen

Diesen Teufelskreis will der Verein mit den neuen Plätzen ab nächstem Jahr endlich durchbrechen. Daher ist es so wichtig, dass spätestens mit dem jetzigen Schritt eindeutig klargestellt wird: Die Neugestaltung des Sportplatzes hat unumkehrbar begonnen, mit dem vertraglich gesicherten Finanzbeitrag der Gemeinde auf der einen und der eingegangenen Verpflichtung des Vereins zur Errichtung der Hybridrasen-Plätze auf der anderen Seite.

Zu gern hätte der SSV Heimerzheim den Hauptplatz noch dieses Jahr umgestaltet. Das zum Abschluss vorgesehene Einsäen des zukünftigen Rasens könnte zwar noch in Spätsommer erfolgen, die in diesem Jahr verbleibende Wachstumsphase reicht allerdings nicht aus, dass der neue Rasenplatz noch bespielbar wird. Deshalb hat sich der SSV schweren Herzens entschlossen, den Kern der Sanierung auf den Beginn des nächsten Jahres zu verschieben (Einzelheiten siehe unter http://www.ssvheimerzheim.de/index.php?id=73 ). Gleichwohl bleibt es bei der vorgesehenen Platzeröffnung gegen Ende der kommenden Spielsaison; die Pflasterarbeiten und alle vorbereitenden Maßnahme sollen noch in diesem Jahr vorgenommen werden.

Kleines Fußballturnier zum ersten Spatenstich geplant

Die wesentlichen nächsten Schritte werden bereits parallel geplant. So soll zum Beispiel der geplante erste Spatenstich zusammen mit der Bürgermeisterin erfolgen. Vorgesehen ist hierbei - trotz der dann schon kalten Jahreszeit - ein kleines Fußballturnier der Heimerzheimer Vereine, als quasi letzte Spiele in Heimerzheim auf Asche.

Für den Hauptplatz besteht bereits Baurecht, und die vorbereitenden Untersuchungen über den Zustand der vorhandenen Be- und Entwässerung wurden vor kurzem durchgeführt. Die für den Nebenplatz notwendige Änderung des Bebauungsplans durchläuft derzeit das gesetzlich vorgesehene Verfahren. Auch für diesen Platz wurden die notwendigen Untersuchungen wie insbesondere Bodengutachten, Lärmschutzgutachten, Umweltverträglichkeitsgutachten bereits durchgeführt oder beauftragt. Die bisher vorliegenden Ergebnissen sprechen dafür, dass der Nebenplatz wie der Hauptplatz prinzipiell wie bisher geplant errichtet werden können.

Pressemitteilung

SSV Heimerzheim 1925 e.V.

Plans für die Neugestaltung des Sportplatzes.

Plans für die Neugestaltung des Sportplatzes.

Re. Heinz Schucht, Zweiter Vorsitzender, Mitte Petra Kalkbrenner, Bürgermeisterin, li. Reinhart Marschall, Erster Vorsitzender; zweite Reihe li. Herr Funke, re. Herr Müllenborn von der Gemeindeverwaltung.Fotos: privat

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