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Rheinland-Meisterschaften des Tennisverbandes Rheinland

Neuseeländer siegt auf der Karthause

Olly Sadler ist neuer Rheinlandmeister, Janina Berres setzt sich im Damenfeld durch

19.06.2019 - 16:41

Region. Ein Saison-Höhepunkt im Turnierkalender der rheinländischen Tennisspielerinnen und -spieler stand traditionell an den Pfingsttagen in Koblenz auf dem Plan und der Wettergott versuchte sein Bestes, als die rund 150 Teilnehmer/Innen ihre Sommer-Meister 2019 ermittelten. Leider war der Versuch nur halbherzig und der starke Sturm vor allem samstags setzte den Tennisanlagen auf der Karthause und Oberwerth heftig zu. Durch die hervorragende Organisation, sowie dem umsichtigen Turnierleitungsteam war der reibungslose Ablauf jedoch gesichert und alle vorgesehenen Konkurrenzen wurden ausgetragen.

Der Neuseeländer Olly Sadler vom TC Oberwerth Koblenz, schon im Vorfeld als heiße Nummer 1 des Herrenfeldes gehandelt, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich im Endspiel der 70. Rheinlandmeisterschaften den Titel mit 4:6, 6:2, 10:7 gegen Daniel Vishnick vom TC Höhr-Grenzhausen. Sadlers Weg ins Finale führte über Siege zunächst gegen Vishnicks Vereinskameraden Joshua Mark Reid 6:4, 6:0, weiter über ein 6:3, 6:2 gegen seinen Teamkollegen vom TC Oberwerth, Lars Wellmann, und schließlich 6:2, 4:6, 10:1 im Halbfinale gegen Vilislav Bonev (Andernacher TC).

Finalgegner Vishnick benötigte im zweiten Halbfinalmatch ebenfalls drei Sätze und gelangte über ein 6:3, 2:6, 10:6 gegen Christof Brenner (TC BW Bad Ems) in die Endrunde. In der ersten Runde hatte er zunächst Vorjahressieger Raphael Weiler (HTC Bad Neuenahr) in zwei Sätzen mit 6:3, 6:4 ausgeschaltet, dann zeigte ihm Dennis Gilberg (TC Bad Ems) in einem hart umkämpften 6:4, 4:6, 11:9 im Viertelfinale bis zum Schluss die Stirn, und im zweiten Halbfinalmatch bot ihm schließlich Yannick Floer beim 7:6, 7:6 noch einmal Paroli.

Im Damenfinale standen sich am Pfingstmontag die Top gesetzte Janina Berres (TC Laudert) und Laura Schmitz (4, HTC Bad Neuenahr) gegenüber. Berres, aktuelle Hallenmeisterin und kein unbeschriebenes Blatt im Rheinland, war mit zwei Zwei-Satz-Siegen gegen Lena Lindner 6:1, 6:0 (HTC Bad Neuenahr) und 6:2,,6:3 gegen Felicitas Runkel (TC Oberwerth Koblenz) ins Endspiel gelangt, wo sie ihrer Gegnerin beim glatten 6:0, 6:2-Sieg keine Chance ließ und sich als 70. Rheinlandmeisterin in die ewige Siegerliste eintrug. Schmitz hatte sich mit Siegen über Janine Weihmann (TC Metternich) 6:3, 6:2, einem heiß umkämpften 2:6, 7:5, 11:9 gegen Lara Kohler (HTC Bad Neuenahr) und 7:5, 6:3 gegen Lena Lauderbach (2, TC Laudert) für das Endspiel qualifiziert.

Kleine, aber feine Felder gab es in den Altersklassen der Herren 30-70, die Titelträger wurden vorwiegend in Gruppenspielen ermittelt, aus denen meist alte Bekannte als Sieger hervor gingen. Eine Damenkonkurrenz war in den Altersklassen erstmals nicht zustande gekommen.

Zwar lagen die Meldezahlen und auch die Anzahl der ausgetragenen Konkurrenzen auf dem Niveau des Vorjahres, dennoch hätte eine höhere Teilnehmerzahl dem Turnier gut getan. Anlass genug für das Verbandspräsidium, erneut über eine Verlegung der Meisterschaften in den August oder September nachzudenken, zumal der Pfingsttermin inmitten der Verbandsrunde liegt und offensichtlich viele Spieler die erste Gelegenheit für eine Tennis-Auszeit nutzen.

Bei den Jungsenioren holte sich Roman Garzorz vom TC BW Bad Ems mit einem 6:3, 6:1-Sieg über Vladimir Darmanovic (TV Wallmerod) den Rheinlandtitel, bei den Herren 40 ging Sven Hüttner (TC Oberwerth Koblenz) nach einem souveränen 6:0, 6:0 gegen Heiko Ehlscheid (TC Rengsdorf) als neuer Meister vom Platz, im Herren 50-Finale trumpfte Dirk Boos (SG DJK Andernach) mit 6:3, 6:0 gegen Jörg Schneider (SG DJK Andernach) auf. Bei den Herren 55 lieferten sich Stefan Otten vom TC Trier und Reiner Henze TC Burgschwalbach beim 6:3, 1:6, 10:8 ein spannendes Match, dagegen war die Sache bei den Herren 60 eine relativ schnelle Angelegenheit: 6:3, 6:1 hieß es am Ende für Seriensieger Christoph Hilpisch (TC Rh.-W. Neuwied) gegen Ulrich Gonsberg (TC Rh.-W. Neuwied).

Das Endspiel der Herren 65 sicherte sich Manfred Stehle (TC Trier) beim 6:2, 6:2 gegen Manfred Arenz (TC Rh.-W. Neuwied), und last but not least stand Horst Kelling (TC Bad Ems) beim 6:1, 6:3 gegen seinen Vereinskameraden Peter Buhr einmal mehr auf dem Siegertreppchen – dieses Jahr allerdings erstmals bei den Herren 70.

Schöne Felder mit spannenden Matches gab es bei den Damen und Herren Konkurrenzen, die in A- und B-Klasse ausgetragen wurden und auch in den Nebenrunden schenkten sich die Spielerinnen und Spieler nichts.


Der Zahlenspiegel


Zahlenspiegel Rheinlandmeisterschaften der Damen und Herren vom 7. bis 10. Juni in Koblenz:

Damen Rheinlandmeisterschaft (LK 1 – 8) – Finale: Janina Berres (1, TC Laudert) – Laura Schmitz (4, HTC Bad Neuenahr) 6:0, 6:2. Halbfinale: Berres – Felicitas Runkel (TC Oberwerth Koblenz) 6:2, 6:3; Schmitz – Lena Lauderbach (2, TC Laudert) 7:5, 6:3

Nebenrunde Damen Rheinlandmeisterschaft (LK 1 – 8) – Finale: Janine Weihmann (TC Metternich) – Paula Stockmann (TC BW Bad Ems) 7:6, 6:1.

Herren Rheinlandmeisterschaft (LK 1 – 8) – Finale: Olly Sadler (1, TC Oberwerth Koblenz) – Daniel Vishnick (TC Höhr-Grenzhausen) 4:6, 6:2, 10:7.

Halbfinale: Sadler – Vilislav Bonev (Andernacher TC) 6:2, 4:6, 10:1; Vishnick – Yannick Floer (5, TC BW Bad Ems) 7:6, 7:6.

Viertelfinale: Sadler – Lars Wellmann (TC Oberwerth Koblenz) 6:2, 6:3; Bonev – Christof Brenner (TC BW Bad Ems) 6:3, 2:6, 10:6;Floer – Tristan Reiff (HTC Bad Neuenahr) 6:4, 6:1; Vishnick – Dennis Gilberg (TC BW Bad Ems) 6:4, 4:6, 11:9.

Damen A-Klasse (LK 7 – 15) – Finale: Ana Hirth (TC Neuwied) – Lisa Philippsen (Bendorfer TV) 0:6, 6:4, 10:6.

Herren A-Klasse (LK 7 – 15) – Finale: Constantin Schneider (TC Trier) – Andreas Unger (HTC Bad Neuenahr) 6:4, 3:1 Aufg. Unger.

Halbfinale: Unger – Vincent Kohl (TC BW Bad Kreuznach) 6:3, 6:4; Schneider – Philipp Knopp (TC Oberwerth Koblenz) 6:2, 6:4.

Damen B-Klasse (LK 14 – 23) – Finale: Aylin Colaklar (TC Neuwied) – Leonie Wagner (TC Mittelwald Montabaur) 6:1, 6:1.

Halbfinale: Wagner – Anna Schumann (TC Rosenheim) 6:4, 6:1; Colaklar – Anna Ressi (TC Oberwerth Koblenz) 6:4, 7:5.

Herren B-Klasse (LK 14 – 23) – Finale: Liam Murtaugh (Andernacher TC) – Florian Faßbender (1, VfR Koblenz) 6:2, 6:3.

Halbfinale: Faßbender – Sebastian Strehle (4, TC Metternich) 6:3, 6:3; Murtaugh – Marco Leimbach (2, TC Bad Bodendorf) 6:2, 6:2.

Viertelfinale: Faßbender – Christian Mohr (TC Bad Bodendorf) 6:1, 6:1; Strehle – Felix Möbus (TC Burgschwalbach) 6:2, 2:6, 10:7; Murtaugh – Niklas Kath (TC Remagen) 6:2, 7:5; Leimbach – Sven Schaller (TC Oberwerth Koblenz) 6:3, 6:0.

Nebenrunde Herren B-Klasse (LK 14 – 23) – Finale: Matthias Fries (TC Koblenz Asterstein) – Tobias Both (TV Koblenz-Wallersheim) 6:0, 6:2.

Herren 30 – Finale: Roman Garzorz (TC BW Bad Ems) – Vladimir Darmanovic (TV Wallmerod) 6:3, 6:1.

Halbfinale: Garzorz – Frederick Hellmann (TC Oberwerth Koblenz) 6:0, 6:2; Darmanovic – Nils Schremb (DJK MJC Trier) 7:5, 6:3.

Herren 40 – Finale: Sven Hüttner (TC Oberwerth Koblenz) – Heiko Ehlscheid (TC Rengsdorf) 6:0, 6:0.

Herren 50 – Finale: Dirk Boos (SG DJK Andernach) – Jörg Schneider (SG DJK Andernach) 6:3, 6:0.

Herren 55 – Finale: Stefan Otten (TC Trier) – Reiner Henze (TC Burgschwalbach) 6:3, 1:6, 10:8.

Herren 60 – Finale: Christoph Hilpisch (TC Rh.-W. Neuwied) – Ulrich Gonsberg (TC Rh.-W. Neuwied) 6:3, 6:1.

Herren 65 – Finale: Manfred Stehle (TC Trier) – Manfred Arenz (TC Rh.-W. Neuwied) 6:2, 6:2.

Halbfinale: Stehle – Hans-Willi Koch (Post-SV Koblenz) 6:1, 7:5; Arenz – Hans-Werner Remy (TC Rh.-W. Neuwied) 6:2, 6:2.

Herren 70 – Finale: Horst Kelling (TC BW Bad Ems) – Peter Buhr (TC BW Bad Ems) 6:1, 6:3.

Pressemitteilung

Tennisverband Rheinland

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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