SV Untermosel
Niederlage im Spitzenspiel
ATA Urmitz - SV Untermosel I 3:1 (1:0)
Kobern-Gondorf. Vollbesetzt, aber im ungewohnten Outfit ging es ins Spitzenspiel der Kreisliga A Koblenz gegen den Tabellenführer ATA Urmitz. Mit einer defensiven Grundordnung sollte der Hinspielerfolg wiederholt werden und dadurch die Meisterschaft wieder etwas an Spannung gewinnen. Der Tabellenführer konnte so auch bis Mitte der ersten Halbzeit in Schach gehalten werden und wurde gezwungen, mit langen Bällen oder Standards zu operieren. Diese wurden aber eine leichte Beute der aufmerksamen Abwehr und Paffenholz im Tor. In der 26. Minute landete dann aber ein Eckball mit Windunterstützung zur Führung der Heimmannschaft im SVU-Gehäuse, direkt nach Wiederanstoß setzte Alijaj einen Ball an die Unterkante der Latte, der auch nach Aussage der gegnerischen Verteidigung hinter der Linie war. Für den gut leitenden Schiedsrichter Bilo war dies aber nicht zu erkennen. So blieb es bei der Führung, trotz Chancen auf beiden Seiten. Nach Wiederanpfiff sollte ATA mehr unter Druck gesetzt werden, was aber in der 47. Minute schon wieder hinfällig war. Ein Freistoß von links wurde ans Lattenkreuz verlängert, die darauffolgende Konfusion in der SVU-Hintermannschaft nutzte der Toptorjäger der A-Klasse, Ramovic, zu seinem 36. Saisontor. Nun wollte die Mannschaft es noch mal wissen und setzte ATA unter Druck, die herausgespielten Chancen wurden aber nicht entschlossen genug genutzt bzw. war man immer wieder einen Schritt zu spät im gegnerischen Strafraum.
Aufpassen musste der SVU aber auf die gefährlichen Konter der Gastgeber, ein solcher führte dann in der 71. Minute zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung. Auch jetzt gab der SVU nicht auf und kam dann in der 88. Minute zum hochverdienten Ehrentreffer durch Alijaj nach Pass des eingewechselten Helwing.
Die nächste Gelegenheit, Punkte zu holen, bietet sich am Sonntag, 10. April, um 14.30 in Kobern gegen die unberechenbare zweite Mannschaft von RW Koblenz. Aufstellung: Paffenholz, Weber, Herold, Heizmann, Hofmann, Schwarz, Luxem (80. Helwing), Ramaj, Alijaj, Kerschbaum (67. Dötsch), Lauer (45. Trefzer). Weiter im Kader: Zenz, Groß, Wolf, Stein.
