Lokalsport | 25.10.2016

TTC Zugbrücke Grenzau – TTC RS Fulda-Maberzell:

Ohne Sambe gegen den Spitzenreiter

Am Sonntag, 30.Oktober um 15 Uhr

Liang Qiu. Wolfgang Heil

Höhr-Grenzhausen. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein, aber im Sport ist genau das nicht selten der Nährboden für eine Überraschung: Der TTC Zugbrücke Grenzau empfängt am Sonntag, 30. Oktober, als Tabellenletzter den Spitzenreiter TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in der heimischen Zugbrückenhalle. Obendrein müssen die Gastgeber auf den Japaner Kohei Sambe verzichten.

Die Partie beginnt um 15 Uhr. Ein Sieg, vier Niederlagen - da ist durchaus noch Luft nach oben für die Westerwälder, die bisher lediglich das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenvierten ASV Grünwettersbach gewinnen konnten. Eine Niederlage, vier

Siege - so lautet die erste Zwischenbilanz der Gäste aus Fulda-Maberzell, die erfolgreich in die Spielzeit gestartet sind und erst kürzlich beim 1:3 in Mühlhausen ihr erstes Saisonspiel verloren. Spitzenspieler der Gäste aus Hessen ist Wang Xi, der bisher fünf seiner acht Saisoneinzel gewonnen hat. Die Nummer zwei, der Däne Jonathan Groth, der aktuell zusammen mit Patrick Franziska bei den Europameisterschaften in Budapest Gold im Herren-Doppel holte, stand auch schon im Team der Brexbachtaler und hat ebenfalls einen starken Saisonstart erwischt. Fünf Spiele, vier Siege – unter anderem gegen Olympiateilnehmer Bastian Steger und den starken Briten Samuel Walker. Die einzige Niederlage kassierte Groth bisher gegen Patrick Franziska. Komplettiert wird das Team von Ruwen Filus, einem weiteren ehemaligen Grenzauer (Bilanz 4:1). Zum spielenden Personal gehören zudem (Spieler)Trainer Qing Yu Meng und Thomas Keinath, die beide jedoch bisher

noch nicht zum Einsatz kamen.

„Für uns wird es darum gehen, erneut wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner. „Du hast nicht oft die Chance, dich gegen Abwehrspieler zu zeigen. Fulda bringt einige interessante Spielsysteme mit, die uns sicherlich sehr fordern werden.“ Zufrieden zeigte sich Wagner mit dem, was sein Schützling Kou Lei bei der Europameisterschaft in Budapest ablieferte. Für den Ukrainer kam erst im Viertelfinale mit 1:4 das Aus gegen den Polen Jakub Dyjas vom Bundesligisten Ochsenhausen. „Seine Leistungen in Budapest waren in Ordnung. Auch wenn ich mir natürlich gewünscht hätte, dass er sich gegen Dyjas besser schlägt.

Aber er liegt ihm halt nicht, das hatte sich schon beim Duell in der Liga gezeigt.

Dennoch: Das Viertelfinale bei der Europameisterschaft zu erreichen war gut.“ Verzichten muss Wagner gegen Fulda-Maberzell jedoch auf seine Nummer zwei: Kohei Sambe weilt zu den Studentenmeisterschaften in seiner japanischen Heimat. Für ihn wird Alberto Mino (Ecuador) aus dem Zweitligateam der Grenzauer in die Bundesliga-Mannschaft aufrücken. Dessen Bilanz im Unterhaus ist mit 7:1 stark. Mino ist in Form, doch gegen den Spitzenreiter der 1. Bundesliga wird die Aufgabe ungleich schwerer. Komplettiert wird das TTC-Team am Sonntag wie gewohnt von Liang Qiu.

Liang Qiu. Foto: Wolfgang Heil

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