FIA WTCC-Race of Germany - Nürburgring Nordschleife
Packender Motorsport bei der Tourenwagen-WM
Sabine Schmitz aus Barweiler im Münnich-Chevrolet belegte im ersten Rennen Platz 10
Adenau. Nach dem 2015 erstmals mit einem WTCC-Rennen nach 32 Jahren wieder ein WM-Lauf auf der legendären Nordschleife des Nürburgringes ausgetragen wurde, gastierte im Rahmen des 24h-Rennens die Weltelite des Tourenwagensports erneut in der Eifel. Bei den zwei Läufen von je drei Runden durch die „Grüne Hölle“, zeigte der amtierende Weltmeister José Maria López erneut sein fahrerisches Können und sicherte sich den Sieg in beiden Rennen. López holte sich im ersten Rennen den Sieg eine halbe Sekunde vor dem Citroën-Piloten Tom Chiton. Honda-Fahrer Norbert Michelisz komplettierte als Dritter das Podium. Im zweiten Rennen konnte sich der argentinische Weltmeister, nach einem verlorenen Startduell gegen Michelisz, noch auf der GP-Strecke die Spitzenposition zurückerobern. Am Ende durfte sich Michelisz über Rang zwei freuen. Tom Chilton belegte mit seinem SLR-Citroen Rang drei. Der Brite war damit erneut bester Teilnehmer der Privatfahrerwertung. Sabine Schmitz aus Barweiler vertrat als Gaststarterin einzig die deutschen Farben und war zudem auch die einzige Frau im Feld. Nach dem sie im vergangenen Jahr bei diesem Rennen Motorsportgeschichte geschrieben hatte, als sie als erste weibliche Pilotin Punkte in der WTCC holte, gelang ihr dieses Kunststück mit Rang 10 im ersten Rennen erneut. Im zweiten Rennen verpasste Schmitz mit der Münnich-Chevrolet als Elfte nur knapp die Punkteränge. In der WTCC-Trophy für Privatiers stand sie mit diesen Ergebnissen zweimal auf dem Podium. Dabei startet die gebürtige Nürburgerin mit einem Handicap in das WTCC-Wochenende. Aufgrund von Film-Verpflichtungen bei der englischen Motorsportsendung verpasste sie sowohl die Testfahrten als auch das erste freie Training. Schmitz selbst meinte dazu: „Ich liebe diese Meisterschaft und ich möchte im nächsten Jahr wieder dabei sein. Im Eröffnungsrennen hatte ich in der ersten Kurve einige Berührungen. John Filippi drückte mich ins Gras, wodurch ich Positionen verlor. Nach dem Rennen war ich begeistert und konnte das zweite Rennen kaum erwarten. Der Start war besser. Ich dachte, dass ich der Spitze näher wäre, aber ich konnte nicht mithalten. Valente und Tarquini konnte ich nur folgen. Als ich dann ein Problem mit dem linken Vorderreifen bekam, fuhr ich nur auf drei Rädern über die Ziellinie.“
BURG
