HSG Rheinbach-Wormersdorf
Packendes Derby ohne Sieger
Unentschieden gegen TSV Bonn rrh.
Rheinbach. Das Derby zwischen der HSG Rheinbach-Wormersdorf 1 und dem TSV Bonn rrh. endete leistungsgerecht mit einem 24:24-(12:11)-Unentschieden. Es war das erwartet heiße Derby, in dem beide Mannschaften in der sehr gut gefüllten Halle Berliner Straße packenden Handball auf taktisch hohem Niveau boten.
Auf der einen Seite der TSV mit einem äußerst variablen und druckvollen Angriffsspiel, auf der anderen Seite die Hausherren, die mit einer bärenstarken Abwehr dagegen hielten. Doch auch individuell hatten beiden Mannschaften starke Protagonisten in ihren Reihen. So sorgte auf HSG-Seite im ersten Durchgang René Lönenbach für Glanzpunkte, während im zweiten Spielabschnitt der junge Olliver Dasburg mächtig aufdrehte.
Die Partie begann bei wechselseitigen Führungen bis zum 5:6 (16. Minute) ausgeglichen, ehe sich die HSG mit drei Toren in Folge auf 8:6 (19.) absetzen konnte. Der TSV glich zum 10:10 (26.) aus und verkürzte die Rheinbacher 12:10-Führung zum 12:11-Pausenstand.
Nach dem Wechsel konnte sich Bonn auf 16:18 (41.) absetzen. Dann folgte die stärkste Rheinbacher Phase. Ein Hattrick von Olli Dasburg sowie ein Treffer vom sicheren Linksaußen Timm Schwolow brachte die HSG mit 20:18 (46.) in Front. Bis zum 23:22 (55.) konnten die Grün-Weißen eine knappe Führung behaupten. Dann ging der TSV durch einen Doppelschlag mit 23:24 (57.) in Front, und als Olli Dasburg in der 58. Spielminute vom Sieben-Meter-Punkt scheiterte, schien Bonn auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch nach einem technischen Fehler des TSV konnte René Lönenbach per Gegenstoß zum 24:24 ausgleichen. Bonn nahm eine Auszeit und stellte die Weichen für die verbliebenen 30 Sekunden. Die HSG kämpfte aber um jeden Zentimeter Hallenboden, sodass der letzte Bonner Angriff verpuffte. „Das Remis ist absolut leistungsgerecht und mit dem Punkt gegen einen sehr starken TSV bin ich vollauf zufrieden. Wir haben am Leistungslimit gespielt, mehr geht nicht“, so das Fazit von HSG-Trainer Dietmar Schwolow.
Für die HSG spielten: Funke (TW), Thürnau (TW), Lönenbach (7), Grommes (1), Fischer (1), Lauktien (1), Schwolow (4), Feindt (2), Dasburg (8/3), Hammann, Breuer und Reyer.
