Lokalsport | 16.06.2017

Fünfter Platz in Tiflis, Georgien

Peter Joppich bei der Fecht-Europameisterschaft

Peter Joppich bei dem Turnier in Tiflis, Georgien. Privat

Koblenz. Mit dem fünften Platz bei der EM in Tiflis, Georgien hat Peter Joppich wieder einmal sein fechterisches Können bewiesen und nur knapp eine Medaille verpasst. In dem stark besetzten Feld der vier besten Fechter aus 26 Nationen lieferte Peter Joppich von der CTG Koblenz in der georgischen Hauptstadt eine souveräne Vorrunde ab. Joppich gewann hoch alle seine Gefechte und wurde so nach der Vorrunde an Nummer zwei gesetzt, was für ihn ein Freilos im 64-er KO - Tableau bedeutete. Im 32-er Tableau besiegte er den Ungarn Mate Hari mit 15:11 Teffern, um dann in der Runde der letzten 16 Fechter auf Nationalmannschafts – und Trainingskollege Andre Sanita (Bonn) zu treffen. Beide standen sich damit im direkten Vergleich gegenüber. Peter Joppich ließ sich die Chance um den Einzug in das Finale der besten acht Fechter nicht nehmen und setzte sich gegen seinen Team-Kameraden mit 15:9 durch. Im Viertelfinale traf der fünfmalige Weltmeister auf den Franzosen Jeremy Cadot, dem er überraschend mit 2:15 unterlag und somit am Ende Platz fünf belegte.„Ich bin nicht ganz zufrieden. Irgendwie habe ich nicht in das letzte Gefecht rein gefunden. Die Finalplatzierung geht insgesamt in Ordnung. Ich konzentriere mich eigentlich schon auf die WM. Das ist das wichtigste Turnier für mich“, so der Koblenzer. Die Weltmeisterschaften werden Mitte Juli in Leipzig ausgetragen.

Bronze im Team- Wettbewerb knapp verpasst

Für die deutschen Florett-Herren hätte es fast Edelmetall gegeben. Ganze fünf Treffer fehlten ihnen am Ende zum Gewinn der Bronzemedaille.

Mit dem vierten Rang in der Team-Entscheidung haben die deutschen Florett-Spezialisten zwar einen Podiumsplatz verpasst, sich dennoch erfreulich stark präsentiert. Peter Joppich aus Koblenz, Andre Sanita aus Bonn, Benjamin Kleibrink und Alexander Kahl aus Tauberbischofsheim starteten zunächst mit einem klaren 45:30 in den Wettkampftag. Mitfavorit Großbritannien wurde im Viertelfinale mit 45:39

besiegt, womit das Halbfinale erreicht war. Gegner war hier Dauerkonkurrent Frankreich, seines Zeichens Olympia-Zweiter von Rio. Die wurden gegen die Deutschen ihrer Favoritenrolle gerecht, siegten am Ende mit 45:26. Im „kleinen Finale“ um Platz drei standen Joppich, Kleibrink und Co. Italien gegenüber, denen sie nach großem Kampf knapp mit 40:45 unterlagen.

„Gegen die Italiener haben die Jungs bravourös gekämpft“, erklärt Sportdirektor Sven Ressel nach dem Gefecht. „Insgesamt hat sich die Mannschaft super präsentiert. Ich glaube, dass sie nun in Sachen Olympia 2020 Schwung aufgenommen haben.“

Bundestrainer Uli Schreck sagt seinerseits: „Mit dem vierten Platz können wir zufrieden sein. Gegen Dänemark haben die vier ihre Pflichtaufgabe erfüllt, auch die Hürde England genommen. Gegen Frankreich waren wir chancenlos. Aber gegen Italien haben wir uns nochmals gut verkauft, haben es nach hinten heraus noch mal spannend gemacht. Vom Papier her waren wir sicher nicht ganz ebenbürtig. Die Truppe kann mit dem vierten Platz zufrieden sein.“

Peter Joppich bei dem Turnier in Tiflis, Georgien. Foto: Privat

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