Sportjugend Rheinland

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Jugend gibt Verein Gesicht

Von links nach rechts: Susanne Weber (Geschäftsführerin Sportjugend Rheinland), Tobias Gessler (Gewinner Ehrenamtsförderpreis), Frank Schneider (Jugendleiter der Fußballabteilung).Foto: Sportjugend Rheinland

09.09.2021 - 12:57

Region. „Vorbild gesucht! - Gib Engagement ein Gesicht“, so lautet der Slogan, mit dem die Sportjugend Rheinland seit 2013 junge Menschen für ihr Engagement in der Jugendarbeit ehrt. Das Engagement der Jugendlichen reicht dabei von der Mitgestaltung von Trainingsstunden über die Organisation von Veranstaltungen bis zur Mitarbeit in den Vereinsvorständen. Während der Corona-Pandemie entwickelten die jungen Engagierten viele kreative Ideen um den Kontakt zu den Mitgliedern zu halten. Egal ob Malwettbewerb, Online-Training oder Schnitzeljagd, jede einzelne Aktion leistete einen wichtigen Beitrag, um die Jugendarbeit auch während des Lockdowns aufrecht zu erhalten.


Die Gestaltung der Kommunikation mit den Mitgliedern ist ein Element, welches die Gewinner des Ehrenamtsförderpreises 2021 verbindet. Durch die Betreuung der sozialen Medien prägen sie die Außendarstellung des Vereins und tragen zu einem modernen Image bei. Als Vorsitzende, Jugendleiter, Übungsleiter und Kampfrichter begeistern sie darüber hinaus Kinder und Jugendliche zur Teilnahme am Sport sowie zur Übernahme von Verantwortung im Verein. Neben klassischen Angeboten der Jugendarbeit wie Feriencamps und Feiern liegt allen dabei die sportliche Förderung des Nachwuchses am Herzen. Die Ausbildung von Kampfrichtern, die Mitwirkung in Fördervereinen sowie die Bereitstellung von Schulungsvideos für die Erlernung von Techniken bilden dabei, die Basis auch in Zukunft den Wettkampfsport in den einzelnen Sportarten aufrechterhalten zu können. Mit ihrer ansteckenden Art haben sie großen Anteil daran, dass die Vereine auch während der Corona-Pandemie neue Mitglieder begeistern konnten. Sie können somit zu Recht als Vorbilder für Kinder und Jugendliche bezeichnet werden und sind zugleich wichtige Impulsgeber für ihre Vereine.

„Mit dem Ehrenamtsförderpreis möchten wir die Vielfalt des Engagements von jungen Menschen im Sport aufzeigen und weitere Vereine ermutigen Jugendliche aktiv einzubinden“ erläutert Felix Horbach, Ressortleiter Finanzen und Jugendprojekte der Sportjugend Rheinland und Jurymitglied, die Zielsetzung.

Zu den Preisträgern des Ehrenamtsförderpreises 2021 zählt der 23-jährige Tobias Gessler vom VfL Oberbieber. Er wechselt erst im Jugendalter als Spieler zu seinem Verein, dennoch ist er heute aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Als Spielführer seiner Mannschaft übernahm er schnell Verantwortung im Verein. Seit 2017 engagiert er sich als Jugendtrainer. Als stellvertretender Geschäftsführer wirkt er im Vorstand mit. Er hat maßgeblich dazu beigetragen die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, insbesondere in den sozialen Medien, auszubauen. So konnte auch während der Corona-Pandemie der Kontakt zu den Mitgliedern aufrechterhalten werden und sogar neue Mitglieder gewonnen werden. Während des Lockdowns initiierte Tobias Gessler die Renovierung des Vereinsgebäudes und konnte mit seiner Motivation viele weitere Helfer für das Projekt gewinnen. Mit seiner begeisternden Art hat, schafft er es, dass Wir-Gefühl im Verein zu stärken.

Die Ehrung fand im Rahmen der Saisoneröffnung auf dem Sportplatz in Neuwied-Oberbieber statt. Der junge Engagierte freute sich über den Preis von 500 Euro für die Jugendkasse seines Vereins und das Geschenk. „Es macht Spaß etwas zurückzugeben, was man selber in der Kindheit erfahren hat“, erklärte der Gewinner zu seinem Engagement im Verein.

Pressemitteilung

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Kommentare
Frau Heidtmann:
Sehr schöner Artikel Danke Ihnen. So ist er der Mann für alle Fälle :) ...
Peter Gregorius:
Ich wohne weit weg von diesem schlimmen Ereignis, aber wenn ich sehe welche Solidarität da vorherrscht, kann ich nur sagen: wir halten zusammen egal woher wir kommen, egal wohin wir gehen-wir alle sind Menschen und brauchen Unterstützung in der Not- und genau da zeigen wir wie zivilisiert wir in Deutschland...

„Sagen und Legenden aus der Eifel“

Mark Bloemeke:
Spannend! Schade, dass wir so weit weg sind, aber toll, dass es in dieser gebeutelten Region, kulturell wieder etwas zu erleben gibt....
 
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