Handballverein Vallendar
Punkte wären verdient gewesen
Knappe Niederlage im Auswärtsspiel gegen die HF Illtal
Vallendar. Es war ein echtes Drama, welches sich am Sonntagabend in der Hellberghalle in Eppelborn abspielte. Die Ausgangslage für den HVV war eindeutig und kompliziert zugleich. Illtal belegte vor der Begegnung den dritten Tabellenplatz, konnte sich also weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der HVV hingegen steckt noch mitten im Abstiegskampf und musste weitere Ausfälle verkraften. Neben Sven Schleier, Merlin Busse und Phillip Müller gesellte sich nun auch noch Mike Schäfer dazu, welcher noch Antibiotika nimmt. Außerdem war Torben Waldgenbach mit der HSG Wetzlar unterwegs und Vallendars bester Torschütze Lucas Gerdon, noch vom Pokalfinale angeschlagen, biss aber die Zähne zusammen und spielte einige Minuten. Die Löwen fanden gut ins Spiel und versteckten sich keineswegs. Über eine solide Abwehr lief man schnelle Gegenstöße und kam auch aus dem gebundenen Spiel immer wieder zu Torerfolgen. Nach sieben Minuten lagen die Rheinländer überraschend mit 5:4 in Front. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Saarländer mit der offensiven und aggressiven Deckung zu knabbern, sodass der HVV auch nach 16 Minuten mit einem Treffer führte. Linkshänder Stefan Baldus rieb sich im Angriff unaufhörlich auf, doch auch er braucht Pausen. Da die Bank nur äußerst spärlich besetzt war, sprang Rechtsaußen Philipp Woods ein und verteidigte fortan auf der Halbposition. Bis zum Pausenpfiff konnten die Löwen ihren Vorsprung wacker verteidigen und gingen mit einer knappen 12:11-Führung in die Kabine.
Dort forderten Interimstrainer Veit Waldgenbach und Andreas Reckenthäler, der das Team ebenfalls auf der Bank unterstützte, die Ruhe zu bewahren. Man wollte das ohnehin schon extrem hohe Tempo weiter halten und warnte, dass die ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs extrem wichtig sind. Nach Wiederanpfiff legten die Vallendarer los wie die Feuerwehr, erkämpften sich diverse Bälle und setzten sich nach 34 Minuten sogar mit 16:12 ab. Doch die Kraftreserven waren nicht mehr sonderlich hoch, man musste mit diesen gut haushalten. Die Löwen verschleppten das Tempo clever, doch Illtal kam nun heran. Über den Stand von 18:17, stand es zehn Minuten nur noch 20:19 und das Spiel drohte zu kippen. Nun machte sich der breitere Kader der Gastgeber bemerkbar, denn deren Trainer Ecker konnte nach und nach beinahe die gesamte Mannschaft austauschen. Die frischen Beine der Hausherren und der gut aufgelegte Torhüter gaben den HVV nun den Rest und Illtal ging in Führung. Eine halbe Minute vor dem Ende lag die HF mit 21:23 in Führung. Der HVV erzielte ein schnelles Tor, 20 Sekunden verblieben auf der Uhr. Alle Mühen nochmals in Ballbesitz zu kommen verpufften und so stand am Ende eine sehr unglückliche 22:23-Niederlage auf der Anzeigetafel. Mit etwas mehr Glück und einer breiteren Bank wäre sicher mehr drin gewesen, zumindest einen Punkt hätten sich die Löwen aber absolut verdient gehabt. Spielmacher Lukas Hertz fasst zusammen: „Wir haben extrem gut gespielt und gekämpft ohne Ende. Illtals breiterer Kader hat das Spiel entschieden, wir waren am Ende einfach stehend K.O. Ein Punkt für uns wäre hochverdient gewesen, aber so hart kann Handball sein.“ Nach diesem Spiel steht der HVV auf dem 13. Tabellenplatz, drei Punkte vor Nieder-Olm und zwei hinter Merzig und Friesenheim, welche die VTZ Saarpfalz mit 10 Toren Differenz abfertigten. Am kommenden Wochenende ist dann wieder Heimspielzeit in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg. Zu Gast ist wieder ein Spitzenteam, nämlich der Drittplatzierte SF Budenheim. Mit einer ähnlich engagierten Leistung wie am Sonntag, braucht man sich auch vor diesem Gegner nicht verstecken. Anpfiff der Partie gegen die SF Budenheim ist am kommenden Samstag, 9. April um 18 Uhr in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg in Vallendar. Im Anschluss an die Oberliga-Partie empfängt die 2. Mannschaft des HVV die TuS Horchheim um 20 Uhr.
Es spielten: Burgard und S. Stein (beide im Tor), Lohner, Gerdon, Baldus, Woods, Meder, Graulich, D. Stein, Hertz, Jackmuth.
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