RSC Untermosel mit großen Team bei Rad am Ring
Radveranstaltung durch die Grüne Hölle
Klotten / Mosel. Auch in diesem Jahr konnten sich die Leute vom RSC Untermosel aus Klotten nicht dem Ruf des Nürburgrings entziehen. Diese international bekannte, beliebte und zugleich gefürchtete Radveranstaltung durch die Grüne Hölle hat eine magische Anziehungskraft auf die Radsportler. Krönung der Teilnahme ist das 24-Stunden Rennen über die Nordschleife. Das kann in Teams von acht, vier oder zwei Fahrern sein, die sich die 24 Stunden untereinander aufteilen. Das können aber auch einzelne Fahrer auf sich nehmen. Tag und Nacht – zwei mal rund um die Uhr. Eine Runde misst 26 Kilometer in denen der Radfahrer, genauso wie sonst die Rennwagen, 93 Kurven meistern muss. In einer solchen Runde hat auch der Radsportler 580 Höhenmeter zu bewältigen; die schlimmsten liegen zwischen Steilkurve und der Hohen Acht: 17 Prozent Steigung. Bergab werden Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreicht. Zwei Mann vom RSC Untermosel wollten es wissen. Jörg Lemler schaffte in der vorgegebenen Zeit insgesamt zehn Runden. Etwa 260 Kilometer. Damit erreichte er den 315 Gesamtplatz von 556 Einzelfahrern im Ziel. Den Vogel schoss aber der junge David Simon ab. Vor drei Wochen noch hatte er einen IRONMAN-Triathlon in weniger als zehn Stunden beendet. Jetzt wagte er sich an diese Aufgabe. Heraus kam ein 15 Gesamtplatz unter allen Einzelstartern und ein Sieg in der Altersklasse Männer. Einige Daten seiner Tour: Gesamtfahrzeit: 21 Stunden; Fahrstrecke 550 Kilometer; Durchschnittsgeschwindigkeit 26 km/h; 12200 Höhenmeter überwunden. Weiter waren auch zwei Zweier Teams im Rennen. Ganz kurzfristig entschieden hatten sich Rita Schopp und Irene Welsch als Duo zu starten. Nach Ablauf der Zeit hatten sie den Ring insgesamt 12 Mal umrundet, was in der Endabrechnung den sechten Platz von acht Damenduos im Ziel bedeutete. Mit Werner Fuhrmann und Andreas Junglas ging das zweite Duo ins Rennen. Sie waren ambitionierter und gönnten sich keinen langen Pausen. Beide schafften insgesamt 23 Runden, was den 30 Gesamtplatz unter 251 Teams bedeutete. In der Klasse der „Alten Herren“ - Masters III belegten sie den vierten Platz. Das vierer Team bestand aus Robert Marquet, Christoph Walter, Frank Welsch und Stefan Laux. Mit 26 Runden kamen sie nach Ablauf der Zeit auf den 77 Gesamtplatz von 579 Teams. Dietrich Viebranz und Holger Loosen ließen es ganz ruhig angehen und nahmen an der Radtourenfahrt am Sonntagmorgen teil.
