Ligatagung des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen
Regionalliga spielt mit zwölf Teams
Viele Neuerungen für die kommende Saison
Neuwied. Das „Wer“ und „Wie“ ist geklärt, das „Wann“ ist noch offen. Auf der Ligatagung des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen gab es am Samstag in Duisburg Neuigkeiten zum Regionalliga-Teilnehmerfeld und -Modus, aber auch Ungeklärtes blieb zurück.
Der Modus: Aus 13 + 1 Mannschaften wurde durch Lippstadts Rückzug 13 - 1. Die zwölf Mannschaften werden in der ersten Saisonphase in zwei Gruppen zu je sechs Teams aufgeteilt. Der EHC „Die Bären“ 2016 spielt in Gruppe 1 gegen Essen, Ratingen, Dortmund, Wiehl und Grefrath jeweils einmal zu Hause und einmal auswärts. Gruppe 2 gehören Duisburg, Dinslaken, Neuss, Bergisch Gladbach, Bergisch Land und Troisdorf an. Die Top-Vier jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Hier bestreitet jeder gegen jeden noch einmal zwei Begegnungen. Die Erst- bis Viertplatzierten erreichen das Play-off-Halbfinale, das genauso wie das Endspiel im best-of-five-Modus ausgetragen wird.
Der Liganame: Das Sammelbecken aus Ober-, Regional- und Landesligisten heißt in der Saison 2020/21 Regionalliga West.
Die U23-Regel: Für jeden Kontingentspieler auf dem Spielberichtsbogen muss ein Verein zwei U23-Spieler nominieren. Diese Regelung bleibt unverändert.
Schiedsrichter: Die Partien werden auch in der nächsten Runde von einem Haupt- und zwei Linienrichtern geleitet. Die Landesligisten hatten ein Zwei-Mann-System ins Spiel gebracht.
Saisonstart: Für den Saisonstart gibt es noch keinen Termin. Der soll bis zur Termintagung Ende August gefunden werden.
NRW-Pokal: Es ist vorgesehen, die Top-Regionalligisten einen NRW-Pokal ausspielen zu lassen. Ob es dazu kommt und wie der Modus aussehen könnte, darüber erfuhren die Vereinsvertreter allerdings nichts.
Hygienekonzept: Der Deutsche Eishockey-Bund hat ein Hygienekonzept für den Spielbetrieb fertiggestellt und der Politik zur Freigabe vorgelegt. In Duisburg gab es diesbezüglich aber keine Informationen über Inhalt und Umsetzung. „Es bleibt zu hoffen, dass ein machbares Szenario durch- und umgesetzt werden kann und es somit auch im nächsten Winter wieder Eishockey in Neuwied zu sehen gibt“, so der EHC-Vorsitzende Uli Günster.
