HSG Rheinbach-Wormersdorf, zweite Mannschaft
Reserve lässt einen Tor-Regen auf Bockeroth niederprasseln
Rheinbach. Die HSG Rheinbach-Wormersdorf II, Tabellenführer der Landesliga A, hatte Schlusslicht HSV Bockeroth zu Gast in der Rheinbacher Halle. Nach einem zunächst etwas holprigen Start in die Rückrunde sollte an diesem Tag ein klares Zeichen gesetzt werden. Grundstein dafür sollte eine starke Abwehr sein, die zuletzt doch einige Schwächephasen aufwies. Mit einer voll besetzten Bank konnte Trainer Andreas Behr dabei aus dem Vollen schöpfen.
Bereits nach fünf Minuten lagen die Gastgeber mit 5:0 in Führung lagen. Der HSV schaffte im Anschluss zwar das ein oder andere Tor, doch die HSG baute ihren Vorsprung immer weiter aus. Dabei waren die Jungs über ein 15:5 (15.) hin zum 19:7 (20.) vor allem bei Tempogegenstößen und bei Abschlüssen über den Kreis erfolgreich. Trainer Behr wechselte die komplette Mannschaft aus, um auch der Reserve Spielanteile zuzugestehen. Die HSG ging mit einem beachtlichen Vorsprung von 25:12 in die Pause.
Das Ziel der zweiten Halbzeit war schnell gesetzt: die 50-Tore-Marke knacken und dabei unter 20 Gegentoren bleiben. Und so begann die zweite Halbzeit, wie die erste aufgehört hatte.
Die Grün-Weißen waren häufig durch Tempogegenstöße erfolgreich, nachdem die Abwehr die Bockerother Angriffe entschärft hatte. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff stand es bereits 32:14. Nun machte sich beim HSV Bockeroth zunehmend Frust breit, der sich im einen oder anderen unnötigen Foulspiel entlud.
Doch auch davon ließ sich die HSG nicht beirren und marschierte weiter auf die 50-Tore-Marke zu. Fünf Minuten vor Schluss erzielte Bockeroth zwar das 21. Tor und machte damit ein Teilziel der Rheinbacher zunichte. Die HSG blieb jedoch am Ball und schaffte einen 50:21-Sieg.
Für die HSG II spielten: Sarac (TW), Hoven (TW), N. Adolph (10), Hensel (9), L. Schwolow (6/4), Schwarz (5), Kleinfeld (4), Schäfer (3), M. Adolph (3), Schoenenberg (3), Bohl (3), Dasburg (3), Kummer (1) und Schmitz.
