HSG Rheinbach-Wormersdorf, zweite Mannschaft
Reserve wendet die Krise ab
Rheinbach. Nach der ersten Saisonniederlage gegen den TSV Bonn rrh. II war die zweite Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf zu Gast beim TVE Bad Münstereifel. Von Beginn an ließ Trainer Andreas Behr den Hauptakteur des Gastgebers an die kurze Leine nehmen.
Den hatten die Gäste dann zwar über weite Strecken des Spiels gut im Griff, doch auch der Rest der Bad Münstereifeler schaffte es immer wieder, die Rheinbacher Abwehrreihe zu durchbrechen.
Nach dem 4:4 fielen die Rheinbacher leicht zurück, was vor allem der schlechten Chancenverwertung zuzurechnen war. Doch die HSG-Spieler ließen sich nicht beirren und behielten einen kühlen Kopf. Die Jungs um Trainer Behr konnten zum 10:10 ausgleichen und schließlich mit 13:11 in Führung gehen. Allerdings hielt auch der Gastgeber weiter dagegen, sodass die Gäste nur mit einem Tor Vorsprung (16:15) in die Pause gingen.
Nach Wiederanpfiff versuchte die Mannschaft, die Kabinenansprache umzusetzen und den Gegner durch das aus der Hinrunde bekannte starke Abwehrspiel letztendlich in die Knie zu zwingen. Doch das war leichter gesagt als getan, denn bis zur Mitte der zweiten Halbzeit schaffte es die HSG-Reserve nicht, sich vom Gegner abzusetzen. Zeitweise waren die Rheinbacher zwar mit drei Treffern vorne (21:18), doch Bad Münstereifel konnte wieder zum 22:22 ausgleichen.
Der verschenkte Vorsprung rüttelte dann allerdings die HSG endlich wach, die Abwehr fuhr ihre Krallen aus. Ab diesem Moment stand die HSG in einem starken Verbund, der dem Gegner wenig Raum ließ und immer wieder zu Fehlern zwang. Fehler, die gnadenlos bestraft wurden: Innerhalb von zehn Minuten war die HSG auf 23:30 davongezogen und präsentierte sich wieder in alter Stärke. Am Ende ging es mit einem 33:25-Auswärtssieg im Gepäck zurück nach Hause.
Für die HSG spielten: Sarac (TW), Schwalb (TW), P. Schwarz (7/5), Schwolow (8/5), M. Schwarz (4), Kleinfeld (3), N. Adolph (3), M. Adolph (2), Schäfer (2), Bohl (2), Dasburg (1), Kummer (1), Schmitz und Schoenenberg.
