TTC Ockenfels schafft den Sprung in die 2. Tischtennis-Rheinlandliga
Rolf Alfter macht nach über drei Stunden die Sensation perfekt
Ockenfels. Nachdem am Freitag die zweite Herrenmannschaft den Aufstieg in die 2. Bezirksliga perfekt gemacht hatte, sorgte am Samstag die erste Herrenmannschaft, die mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz der 1. Bezirksliga lag, im Aufstiegs-Endspiel gegen Fortuna Kottenheim für einen Paukenschlag. In einem engen, dramatischen Finale lag der TTC lange in Rückstand, konnte aber dank famoser Unterstützung von etwa 50 Zuschauern das Match noch drehen und Fortuna Kottenheim auf der Zielgeraden noch abfangen. 9:6 hieß das Endergebnis, das den Direktaufstieg in die 2. Rheinlandliga bedeutete und mit Sicherheit in die Annalen des 1947 gegründeten Tischtennisvereins eingehen wird. So hoch spielte einer Ockenfelser Herrenmannschaft noch nie. In der Besetzung Maximilian Alfter, Björn Tönnessen, Pascal Homscheid, Christopher Kegel, Lucas Alfter sowie Mannschaftsführer und Senior Rolf Alfter spielte der Aufsteiger in der 1. Bezirksliga von Anfang an eine gute Rolle und konnte sich hinter Kottenheim mit nur drei Verlustpunkten auf dem zweiten Tabellenplatz festsetzen. Durch konstant starke Leistungen in allen Meisterschaftsspielen der Saison blieb der TTC dem Tabellenführer Kottenheim, der nur zwei Verlustpunkte aufwies, immer auf den Fersen und bewahrte sich so die Chance, im letzten Saisonspiel mit Endspielcharakter in heimischer Arena noch vorbeizuziehen. Die tolle Unterstützung der Zuschauer, die wie ein Mann hinter dem eigenen Team standen, sorgte jedenfalls für die allseits bekannte und gefürchtete „Hexenkessel-Atmosphäre“, die auch den Gegner nicht unbeeindruckt ließ. Routinier Rolf Alfter blieb es dann vorbehalten, nach drei Stunden und zehn Minuten den ersten Matchball im letzten Einzel des Abends zu verwandeln und die Sensation perfekt zu machen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Ein Erfolg, der in erster Linie der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins zu verdanken ist, dessen Philosophie, Nachwuchsspieler stets auch in Herrenmannschaften zusammen mit erfahrenen Spielern einzusetzen, wohl die richtige ist. Das Gesamtpaket jedenfalls scheint zu stimmen, ansonsten sind die vielen tollen Platzierungen aller Mannschaften, besonders in dieser Spielzeit, nicht zu erklären.
