Fußball-Bezirksliga Ost - Saison 2018/19 - aktuell
SG Ahrbach unterlag deutlich
Steinefrenz punktete beim TuS Montabaur - Hundsangen schlug die SG Ahrbach
Verbandsgemeinde. Zwei überraschende Ergebnisse brachte der Derbyspieltag in der Bezirksliga Ost. Vor allem der deutliche Sieg der SG Hundsangen/Obererbach erstaunte die Sportfreunde in der Verbandsgemeinde. Immerhin hatte Ahrbach zuvor fünf Spiele in Folge gewonnen. Überraschend aber auch der Teilerfolg der SpVgg Steinefrenz/Weroth. Das 1:1 beim TuS Montabaur zeigt, dass die Mannschaft von Thorsten Hehl trotz der aussichtslosen Situation nicht bereit ist, Punkte kampflos herzuschenken.
TuS Montabaur - SpVgg Steinefrenz-Weroth 1:1 (0:1)
Die Saison ist gelaufen. Eine Aussage, die man eigentlich schon bei beiden Teams treffen kann. Denn sowohl beim TuS Montabaur als auch bei der SpVgg Steinefrenz-Weroth scheinen die Saisonziele kaum noch erreichbar. 1:1 trennten sich die Kontrahenten im Verbandsgemeindederby. Unter dem Strich zu wenig, denn für den TuS beträgt zum Beispiel der Abstand zum Spitzenreiter Weitefeld bereits neun Punkte. Gar 14 sind es bei den Gästen. Die waren aber beim 1:1 dann doch zufrieden. „Der Punkt macht Mut“, gab es nach Spielende sogar ein wenig Optimismus beim Steinefrenzer Coach Thorsten Hehl. Der hatte nach 10 Minuten den Führungstreffer seiner Mannschaft miterlebt. Patrick Görg hatte mit einem 30-Meter-Hammer für den ersten Torerfolg an diesem Nachmittag gesorgt. Es dauerte einige Minuten, ehe sich die Hausherren von diesem Schock erholt hatten. Erst in der letzten Viertelstunde fanden sie besser ins Spiel. Allerdings hatte auch Steinefrenz noch Kontermöglichkeiten, um das Ergebnis auszubauen. Dies blieb auch nach der Pause so. Montabaur wurde spielbestimmend. Für den Ausgleichstreffer musste ein Handelfmeter herhalten. Den verwandelte Christian Stera (63.) zum 1:1 Ausgleich und auch Endstand.
TuS Montabaur: Kloft, Henich (14. Husaj), Schulz, Meuer, Scumaci, Ilbey, Stera, Jost, Brugnano, Kim (46. Marquardt), Obrebski (69. Gelhard).
SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Bode, Gloning, Paul, Silberzahn, Pörtner, Schuh, Eidt (27. Diensberg), Bendel, Brand (66. Simon), Görg (75. Bruch).
SG Hundsangen/Obererbach - SG Ahrbach 3:0 (0:0)
„Wir waren heute nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft“, gab sich Ahrbachs Trainer Peter Olbricht nach der 0:3-Derbypleite enttäuscht über das Ergebnis seine Mannschaft in diesem Derby. Sein Team hatte nach fünf Siegen in Folge zum Jahresabschluss eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Rund eine Stunde hatte sich vor 150 Zuschauer zwei Teams auf Augenhöhe gegenübergestanden. „Am Ende hat Hundsangen ganz einfach seine wenigen Möglichkeiten konsequent ausnutzen können“, gestand Olbricht noch ein. Dabei hatte seine Mannschaft nach einer Stunde die beste Gelegenheit des Nachmittags ungenutzt gelassen. Doch Max Meuer konnte in dieser Situation einen Schuss von Sebastian Linz noch von der Linie schlagen. Nur wenige Minuten später lagen dann die Hausherren in Führung. Luca Heinz (66.) traf per Kopf und sorgte somit für den ersten Treffer an diesem Nachmittag. Als dann Lukas Tuchscherer (78.) gut zehn Minuten später auf 2:0 erhöhte, war die Partie gelaufen. In der Schlussphase sorgte Colin Aßmann sogar noch für den dritten Treffer und einen wichtigen Sieg seiner Mannschaft. Und wie wichtig dieser Erfolg ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Bereits unter der Woche stand mit dem Spiel gegen Betzdorf ein weiteres Kellerduell auf dem Spielplan, ehe es zum Jahresabschluss zum sieglosen Vorletzten nach Steinefrenz geht. Zwei Siege und die Rot-Weißen könnten zumindest einen entspannten Jahresabschluss feiern. Denn eines ist sicher. In dieser Saison droht auch dem 13. die A-Klasse. Neben Wirges also auch dem SV Windhagen in der Rheinlandliga der Abstieg. Und da beide in die Bezirksliga Ost einquartiert würden, erhöht sich hier auch die Zahl der Absteiger.
SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Meuer, Schwickert (46. F. Steinebach), Hannappel, Weimer, Noll, Brühl, Faulhaber, Tuchscherer, Heinz (76. Schneider), Hürter (84. Aßmann).
SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer, Quirmbach, Laux, Trumm, Lemmerz, Linz, Schaaf (76. F.Kuhn), Rausch, Pörtner (56. Höwer), Bruch (79. Klar), T. Kuhn. TH
