Lokalsport | 24.01.2018

SGO „Bad Cats“ holen verdienten Heimsieg gegen DJK Leverkusen

SG Ollheim-Straßfeld Damen starten erfolgreich ins neue Jahr

Die Damenmannschaft der SG Ollheim-Straßfeld. Privat

Ollheim-Straßfeld. Die Damenmannschaft empfing die Mannschaft des DJK Leverkusen in eigener Halle zum ersten Verbandsligaspiel im Jahr. Gegen die Gäste aus dem Rheinland trat die Mannschaft von SGO-Trainer Dirk Kowalke erstmals in einem Meisterschaftsspiel an und waren daher für die SGO Damen kaum einzuschätzen. Klar war jedoch, dass die Gäste in der Tabelle nur einen Punkt Rückstand auf die „Bad Cats“ hatten und sie mit einem Auswärtssieg überholen würden. Dies wollten die SGO Damen aber in jedem Fall verhindern und mit einem Heimsieg ins neue Jahr starten. Die Vorzeichen für diese Partie waren allerdings alles andere als optimal, denn Trainer Dirk Kowalke hatte wieder einmal personelle Probleme und musste neben Olga Justus und Sabrina Hoffmann, auch noch kurzfristig auf Eleni Pasaportis verzichten. Daneben waren weitere Spielerinnen angeschlagen. Glücklicherweise wurde der Kader durch die Kreisläuferinnen Ute Albers-Busch und Nadine Zarbock verstärkt. In der Ansprache vor dem Spiel forderte Trainer Dirk Kowalke trotz alledem einen konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft und meinte, dass man heute nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und insbesondere über die Abwehr zum Erfolg kommen würde. Dass es in diesem Spiel vor allem auf die Abwehrarbeit ankommen würde, hatten die „Bad Cats“ offenbar sehr gut verstanden und waren von Beginn an hellwach. Die Gäste aus Leverkusen fanden zunächst überhaupt keine Mittel gegen die kompakte 3-2-1 Deckung der Gastgeberinnen, denn SGO-Mannschaftskapitänin Anika Milden gab von der zentralen Position immer wieder klare Anweisungen und auch Miriam Frisch setze ihre Gegenspielerinnen mit guter Abwehrarbeit permanent unter Druck. Das führte dazu, dass die Gäste erst nach 13 Minuten ihr erstes Tor erzielen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die SGO Damen ihrerseits bereits mit einer 6:0-Führung vorgelegt, denn sie konnten durch die, aus der guten Abwehrarbeit resultierenden Ballgewinne, immer wieder zu schnellen Torerfolgen kommen. Davon profitierte in dieser Phase besonders Außenspielerin Lika Schielke, die in diesem Spiel die beste Werferin der Gastgeberinnen war. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb es zunächst bei einem Fünf-Tore Vorsprung und so ging es mit einer 10:5-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit

In der Kabine war Trainer Dirk Kowalke voll des Lobes über die tolle Abwehrleistung seiner Mannschaft, ärgerte sich aber gleichzeitig über die vielen vergebenen Torchancen im Angriff und mahnte, dass dieser Fünf-Tore Vorsprung noch lange keine Entscheidung sei und forderte sein Team auf, diesen in der zweiten Halbzeit weiter auszubauen. Bis zur 50. Spielminute blieb es beim Stand von 17:12 allerdings zunächst bei jenem Fünf-Tore Vorsprung, ehe die Gastgeberinnen noch einmal einen Gang zulegten. In dieser Phase zeigte vor allem Torhüterin Csilla Richter eine steigende Leistung und glänzte mit vielen tollen Paraden. Im Angriff kontrollierte Jana Martens das Geschehen als Spielmacherin exzellent und konnte ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene setzen. Daraus resultierte ein 3:0-Lauf, wodurch die SGO Damen auf 20:12 erhöhen konnten. Damit war dann endgültig die Entscheidung gefallen und die SGO Damen gewannen am Ende auch in der Höhe verdient mit 23:15. ,,Ich muss meiner Mannschaft wieder ein großes Kompliment machen. Trotz oder vielleicht auch eben aufgrund des aktuell kleinen Kaders, rücken die Mädels mit jedem Spiel immer enger zusammen und liefern tolle kämpferische Mannschaftsleistungen ab. Insbesondere mit der Abwehrarbeit war ich sehr zufrieden. Nur 15 Gegentore zu kassieren ist überragend und, dass wir aktuell die beste Abwehr der Liga haben, macht mich ganz besonders stolz. Der heutige Sieg war absolut verdient, ungefährdet und bringt uns zwei weitere ganz wichtige Punkte. Wir haben bereits jetzt sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und haben uns in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Dennoch gilt es konzentriert weiterzumachen, denn schon am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel beim HSV Bockeroth an. Wenn uns auch in diesem Auswärtsspiel ein Sieg gelingen sollte, würden wir die Hinrunde mit einer sensationellen Platzierung abschließen“, so der zufriedene Trainer Dirk Kowalke nach dem Spiel.

Tore und Aufstellung:

Csilla Richter (TW), Nicole Langer (TW), Lika Schielke (7), Kim Pappert (6/2), Anika Milden (4), Jana Martens (2), Patrizia Frisch (2), Miriam Frisch (1), Nadine Zarbock (1), Katharina Schielke, Kerstin Breuer und Ute Albers-Busch.

Die Damenmannschaft der SG Ollheim-Straßfeld. Foto: Privat

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