Tischtennis-Rheinlandliga
SG Sinzig/Ehlingen nutzt Gunst der Stunde zum Sieg in Windhagen
Kreis Ahrweiler. Das Ergebnis ist schon eine kleine Überraschung. In der Tischtennis-Rheinlandliga setze sich am Samstag die SG Sinzig/Ehlingen recht deutlich mit 7:3 beim SV Windhagen durch. Die Sinziger nutzten dabei sehr entschlossen die Gunst der Stunde, die sich durch das Fehlen von Kevin Braatz auf Windhagener Seite ergab. „Wir haben die Chance konsequent genutzt, aber auch eine sehr starke Leistung abgegeben“, freute sich Sinzigs Mannschaftsführer Marcel Hippchen. Ganz stark agierte auf Sinziger Seite Nils Damke mit zwei Erfolgen an der Spitze und Jonas Sonntag gewann beide Spiele am unteren Paarkreuz. Hinzu kam ein Anfangsdoppel durch Jonas Sonntag und Christian Ehlers sowie Einzelsiege durch Marcel Hippchen und eben Christian Ehlers. Mit einer Gesamtbilanz von 7:3 Zählern steht man in der Liga ebenfalls sehr gut da. Am nächsten Samstag steht das Doppelspiel mit dem Derby gegen Eintracht Mendig und dem Spiel gegen die TTG Torney an. In der Partie gegen die Eintracht (9:3 Zähler) kommt es dabei zu so etwas wie ein verdeckten Spitzenspiel der Liga. „Das sind alles sehr erfreuliche Entwicklungen“, hieß es nur aus Sinzig.
Gejubelt werden konnte in der Bezirksoberliga auch erstmals beim TuWi Adenau. Denn die Adenauer schlugen am Samstag mit 7:3 ebenfalls recht deutlich die TTG Moseltal. Im Moseltaler waren bisher in der Liga so etwas wie die Mannschaft der Stunde kamen in Adenau aber etwas unter die Räder. Dies lag zum einen daran, dass Adenaus Fabian Berens mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz eine ganz hervorragende Leistung ablieferte. Zum anderen schloss sich beim TuWi mit dem Einsatz von Hans-Peter Berens und Dirk Drengwitz aber auch etwas die bestehende Personaldecke. Die Folge war eine schnelle 4:0-Führung und ein letztlich ungefährdet 7:3 Erfolg. Nach diesem ersten Sieg der Saison, der in der Höhe sicherlich etwas unerwartet kam, haben die Adenauer mit nun 2:6 Zählern zunächst einmal die Abstiegsplätze verlassen. Im Heimspiel des nächsten Samstag es gegen den TTC Mühlheim III besteht nun die Chance sich in der Liga weiter in Sachen Klassenerhalt zu etablieren.
In der Bezirksliga gab es für die TTG Kalenborn/Altenahr gegen Primus TTG Pellenz die befürchtete glatte 1:9 Niederlage. Den Ehrenpunkt holte am unteren Paarkreuz eine gut aufgelegter Routinier Hans Baums, der auch sein zweites Spiel nur denkbar knapp im fünften Satz verlor. Trotz bisher guter 5:5 Zähler steht das Altenahrer Team auf einem Abstiegsplatz der Mammutliga.
Eher gefangen hat sich dagegen der FC Niederlützingen, der gegen die Drittvertretung der Eintracht aus Mendig zu einem standesgemäßen 9:1 kam. Das Spiel fand übrigens in Wassenach Klieburg-Halle statt , da die eigene Lavahalle immer noch gesperrt ist. Dafür hat sich beim FC L aber etwas die Personalsituation entspannt. Denn erstmals wirkte der bis dato dauer verletzte Andreas Ackermann mit und da auch Kevin Haupt an Bord war brachten die Luzencia erstmals so etwas wie ihre Topbesetzung an die Tische. Bei nunmehr 9:9 Zählern hat sich die Gesamtlage für den Verein zudem etwas beruhigt. „So stehen wir für den Rest der Saison relativ stabil“, blickt dann auch Mannschaftssprecher Marcus Kreutz recht optimistisch in die Zukunft in der Mammutliga. BL
