Lokalsport | 23.11.2021

SVR baut trotz Punktverlust die Tabellenführung aus

Remagen. Buchstäblich in allerletzter Sekunde kassierte die 1. Mannschaft am Samstagabend den unglücklichen Ausgleich in Barweiler und musste sich mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Die Begegnung bei der DJK Müllenbach wurde über weite Strecken vom Team kontrolliert. Bei miserablen Lichtverhältnissen versuchten die Jungs von Trainer Mazih, auf dem für Hartplatzverhältnisse relativ gut zu bespielenden Untergrund ihre technische und spielerische Überlegenheit zu nutzen, während die Gastgeber kämpferisch alles in die Waagschale warfen und meist mit langen Bällen agierten. Bereits nach fünf Spielminuten führte die erste gelungene Kombination zum 1:0 für Remagen, als Mathis Bender nach Doppelpass mit Lokman Ünal ins gegnerische Tor traf. Leider hielt die Führung nicht allzu lange, da Müllenbach mit seinem ersten Torschuss vom Strafraumeck ausgleichen konnte. In der Folgezeit drängte Remagen auf die erneute Führung, tat sich jedoch gegen die engmaschige Abwehr der Gastgeber schwer. Nach gut einer halben Stunde nutzte Alessandro Langone dann jedoch eine Lücke und erzielte das verdiente 2:1. Allerdings dauerte es wiederum nur fünf Minuten, ehe mit dem zweiten Torschuss der Ausgleich fiel. Keeper Dominik Stahl war aufgrund der schlechten Sicht chancenlos und musste den mit der Picke aus 16 Metern abgegebenen Schuss passieren lassen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel hatte der SVR deutlich mehr Spielanteile und drängte auf das 3:2. Diese fiel auch nach etwas mehr als einer Stunde durch Lokman Ünal, der einen mustergültigen Angriff überlegt per Lupfer abschloss. Mitten in den Jubel hinein ertönte jedoch ein Pfiff des Schiedsrichters, der als einziger eine Abseitsposition gesehen hatte. Kurz darauf blieb dann leider seine Pfeife stumm, als Ünal im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde und alle sich bereits auf Elfmeter eingestellt hatten. Allen Widrigkeiten zum Trotz rannten die Spieler um Kapitän Mustafa Apaydin weiter an und wurden in der 78. Minute endlich mit dem 3:2 durch Mathis Bender belohnt. In der verbleibenden Spielzeit gelang es der Mannschaft zunächst, die Angriffe der Gastgeber frühzeitig zu unterbinden. Leider wurden die sich bietenden Kontergelegenheiten nicht zur endgültigen Entscheidung genutzt und in der ein oder anderen Szene nicht clever genug der Ball gehalten, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Nach Ablauf der regulären 90 Minuten zeigte der Schiedsrichter dann unverständlicherweise vier Minuten Nachspielzeit an, obwohl es kaum Unterbrechungen in der zweiten Hälfte gegeben hatte. Aber auch das reichte ihm nicht, er ließ weiterspielen, bis es in der 96. Minute nochmal einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie gab. Der Ball wurde hoch in den Remagener Strafraum geschlagen, wo er zunächst irgendwie an die Latte verlängert wurde und anschließend aus dem Gewühl heraus von einem Müllenbacher Kopf den Weg ins Tor fand. Nach dieser Aktion wurde die Begegnung nicht wieder angepfiffen und endete mit einer aus Remagener Sicht bitteren Punkteteilung.

Da der ärgste Verfolger Bad Bodendorf jedoch am Sonntag seine Partie bei der SG Grafschaft verlor, konnte durch den Punktgewinn der Vorsprung auf Bodendorf auf zwei Punkte ausgebaut werden. Diesen gilt es am kommenden Samstag im direkten Aufeinandertreffen (Anstoß 19 Uhr in Bad Breisig) zu behaupten bzw. auszubauen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

WiderSPRUCH: Das neue Kleid von Sankt Laurentius

  • Anna-Maria Smits : Sehr geehrter Herr Pacyna-Heinen , Was ist der Sinn dieser verspäteten Kritik? Wissen Sie wieviel Arbeit es ist, eine Kirche zu restaurieren? Unsere Martin-Luther-Kirche ist von der Wiedereröffnung noch weit entfernt.
  • Thomas999: In fünf Monaten ist diese Baumaßnahme niemals abgeschlossen! Wie lange wird schon in der Max-Planck-Straße gebaut? Fast 1 Jahr!
  • H. Schüller: Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein...
  • Marcus F.: Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.
  • H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.
Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
GO Azubi Messe
Stellenanzeige Bereich Bezirksleitung Mayen
Maifeld
Stellenanzeige Reinigungskarft
Experten für Steuern, Recht & Vorsorge
VW Fahrzeugangebote
Stellenanzeige Koordinatorin
Motivierte und engagierte  Nachwuchskräfte
Empfohlene Artikel

Bachem. Große Freude herrschte kürzlich bei der E-Jugend: Die jungen Fußballer durften neue Hoodies in Empfang nehmen, die dank eines Sponsorings von Provinzial Dirk Hennemann angeschafft werden konnten.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Arbeiten an den Bordanlagen finden statt

02.02.: Halbseitige Sperrung der B 257 bei Müllenbach

Müllenbach. Die Straßenbauarbeiten an der B 257 in der Ortslage Müllenbach konnten witterungsbedingt bis Ende 2025 nicht vollständig abgeschlossen werden. Die zuvor bestehende Vollsperrung wurde jedoch aufgehoben, so dass der Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben ist.

Weiterlesen

Betriebselektriker
Imageanzeige
Pellets
Dienstleistungen
Dauerauftrag 2026
Azubi Messe Go bei Blick aktuell
Go meets BBS Andernach
Azubimesse Go
exam. Pflegefachkräfte (w/m/d)
Anzeige Infotag 07.02.2026
Bestell-Nr.: 0012231059
Stellenanzeige Zahntechniker
Karneval in Bad Bodendorf
Rosenmontagszug in Brohl
"Harald Schweiss"