Ebernhahn stellt die Weichen für die Zukunft

Sanierung der Flutlichtanlage auf LED

Sanierung der Flutlichtanlage auf LED

Von links: Tobias Kuch (FSV Ebernhahn), Moritz Steul (LEDKON) und Thomas Schenkelberg (Ortsbürgermeister Ebernhahn). Foto: privat

13.05.2022 - 08:49

Ebernhahn. Der FSV Ebernhahn hat erfolgreich zusammen mit der Ortsgemeinde Ebernhahn ein nachhaltiges Projekt am Sportplatz Ebernhahn umgesetzt.


Im Verein beobachtete man seit Jahren einen hohen Stromverbrauch aufgrund der in die Jahre gekommenen Flutlichtanlage. So informierte man sich von Seiten des Vereins beim Fußballverband Rheinland über Möglichkeiten der Modernisierung des Flutlichts. Schnell war klar, eine Umstellung des Flutlichts auf energieeffiziente Fluter schont nicht nur den Geldbeutel, sondern senkt auch enorm den Stromverbrauch. Dieses nachhaltige Vorhaben fand auch im Gemeinderat Ebernhahn großen Zuspruch, sodass in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebernhahn ein Finanzierungskonzept für die Umsetzung der Maßnahme in Höhe von 57.283,- EUR erstellt wurde. An der Finanzierung beteiligte sich auch der Westerwaldkreis mit einem Zuschuss von 10.000,- EUR, sowie „Zukunft–Umwelt–Gesellschaft (ZUG) gGmbH“ mit einer Bundesförderung in Höhe von 18.448,- EUR. Die Differenz zu den Fördergeldern zur Finanzierung steuert die Ortsgemeinde hinzu. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen LEDKON wurde dieses Klimaschutzprojekt im April 2022 umgesetzt. So reduziert sich in Zukunft der Stromverbrauch bei Vollauslastung von bisher 15.840 kWh auf 6.000 kWh pro Jahr. Aufgrund der klugen Steuerung kann der Sportplatz noch effizienter beleuchtet werden, sodass nochmal 30% eingespart werden können. Ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Projekt findet nun seinen Abschluss.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Sprechstunde mit Jan Einig

Auf ein Wort

Neuwied. „Auf ein Wort mit Jan Einig“ heißt die Reihe, in der Neuwieds Oberbürgermeister die Stadtteile aufsucht, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in persönlichem Kontakt zu bleiben. Dieser Austausch ist Jan Einig ein Herzensanliegen, insbesondere, da die für den engen Draht wichtigen zufälligen Treffen angesichts die Pandemie weniger geworden waren. Nachdem bereits einige Stadtteile dieses Jahr... mehr...

Experte schulte Neuwieds Seniorenbeirat im Kommunalrecht

Neuwied. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Neuwied. Er berät die Organe der Stadt Neuwied, gibt Anregungen und Empfehlungen an Behörden, Verbände und Organisationen und fördert den Erfahrungsaustausch, die Meinungsbildung und Koordination von Maßnahmen. Damit er diese Aufgabe gut erfüllen kann, bot die Stadtverwaltung zusammen mit der... mehr...

Stolpersteine in der Goldgrube verlegt

Erinnerung an Koblenzer Opfer des Nationalsozialismus

Goldgrube. Jüngst wurden sechs neue Stolpersteine im Koblenzer Stadtteil Goldgrube verlegt. Die in die Bürgersteige eingelassenen Messingsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, die in Koblenz gewohnt haben. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
Service