Lokalsport | 27.04.2023

Urmitzer Kfz-Mechaniker und professioneller „Truck-Racer“ sorgt für Furore

Sascha Lenz mischt in der europäischen Renntrucker-Szene erfolgreich mit

Bei „Sport verbindet“- Veranstaltung am 7. Mai ist Sascha Lenz mit seinem neuen Truck in Urmitz anwesend

Urmitz.Als die europäische Truck-Racing-Tour 2022 zu Ende ging, da war der Urmitzer Sascha Lenz hinter dem souverän-fahrenden Ungar Norbert Kiss (410 Punkte) und seinem deutschen Landsmann Jochen Hahn (295 Punkte) mit 285 Punkten auf dem 3. Rang zu finden. Mit dieser Platzierung bei der letztjährigen Europameisterschaft konnte Sascha seine vergangenen guten Leistungen in eindrucksvoller Weise bestätigen. Der in Neuwied geborene, in Plaidt aufgewachsene und nunmehr in Urmitz mit Ehefrau und Tochter lebende Truck-Rennfahrer Sascha Lenz ist kürzlich 36 Jahre alt geworden und hat zu Beginn der diesjährigen Europäischen Truck-Racing-Tour, seinen neuen RennTruck vorgestellt, den er in der bevorstehenden europäischen Saison möglichst erfolgreich fahren will. Dieser neue, farbenfroh und leistungsstark ausgestattete Renntruck ist vornehmlich in Eigenarbeit bzw. in Teamarbeit mit einem kenntnisreichen Mechaniker und mit der Finanzierung etlicher Sponsoren und vor allem aber mit der umfassenden Unterstützung seiner Mutter Silvia in seiner Werkstatt in der Weißenthurmer Hafenstraße fertiggestellt worden, so dass die neue Rennsaison für ihn beginnen kann.

Den vorjährigen Truck hat Sascha Lenz an einen britischen Kollegen verkauft, dem der von Sascha gefahrene Truck offenkundig so gut gefallen hat, dass er mit diesem die bevorstehende Rennsaison bestreiten möchte. Diese Situation wiederum war nun für den technisch versierten Urmitzer Tüftler Anlass und Grund, sich mit einem engagierten Experten-Team an die Arbeit zu machen und einen völlig neuen ,technisch vollendeten und formschönen Truck zu konstruieren, was ihm unbedingt gelungen ist. Bei all dem war natürlich Eile geboten, da das erste Rennen auf dem Hungary-Ring in Budapest anstand, das allerdings abgesagt worden ist. Doch das zweite Rennen in Italien ist auch schon im Mai fällig, so dass man gespannt sein darf, wie sich Sascha Lenz und mit ihm die gesamte „SLTruckSport30“-Crew auf der dortigen Rennstrecke mit dem neuen Truck bewährt.

So startet der gelernte KFZ-Mechaniker Lenz in diesem Jahr erstmalig mit seinem funkelnagelneuen, in auffälliger Farbe gestaltem Renn-Truck , der im Mai beim ersten Rennen auf der Rennstrecke von Misano in Italien an den Start gehen wird. Weitere Rennen folgen in Spanien, Tschechien, Holland, Frankreich, wobei eines dieser Rennen, die seit einigen Jahren auch als Europameisterschaftslauf unter anderem auch auf dem Nürburgring ausgetragen wird.

Nunmehr seit 2015 ist immer auch der leidenschaftliche Motorsportler Sascha Lenz im Renncirkus mit dabei, wobei die Konkurrenten auf der Rennstrecke das Markenzeichen „SL-Trucksport 30“ (SaschaLenz) zweifellos im Auge behalten werden, denn Erfolge sind für Sascha und seine Mannschaft zweifellos das Höchste der Gefühle.

Die Seele des spektakulären „Rennstalls“, der ungeahnte Dimensionen angenommen hat, ist zweifellos Mutter Silvia, die sowohl die Terminplanung als auch die finanziellen Angelegenheiten in souveräner Weise bewältigt, wobei sie ihrem Sohn, ihrer Schwiegertochter und der kleinen Enkeltochter sowohl in geschäftlichen als auch in persönlichen Angelegenheiten eine wichtige Begleiterin ist.

Wie Sascha Lenz erläuterte, startete er 2016 erstmalig bei einer kompletten Rennsaison und konnte in den Jahren danach einige erfolgreiche Ergebnisse vorweisen. Da ihm damals sein altes Gefährt für eine längere Rennsaison nicht mehr ausreichte, verkaufte er dieses und suchte nach einem neuen, kraftvolleren Exemplar. Damals stand der MAN-Truck von Ellen Lohr zum Verkauf, den er zielstrebig erneuerte. Zwei vordere Ränge waren damals die ersten Erfolge seiner noch jungen Karriere als Truck-Rennfahrer. Das selbst auferlegte Ziel, unter die Top-Ten Europas zu kommen erschien nunmehr durchaus denkbar. Wie zu erfahren war, ist Sascha Lenz ein Truck-Idol zum Anfassen. Schon seit seinem Start bei der Europameisterschaft im Jahr 2015 nimmt der junge Truck-Racer sich immer auch Zeit für seine Fans, die ihn „ins Herz“ geschlossen haben. Bei seinem fahrerisch-technischen Verständnis und entsprechendem Können war es es sicher kein Zufall, dass er schnell entsprechende Erfolge durch vordere Platzierungen bei den diversen Rennen erzielen konnte. Und im Verlauf dieser immer erfolgreicher werdenden Rennteilnahmen konnte Lenz besonders stolz auf den 1. Platz beim „Young Gun Award“ der Rennfahrer-Organisation FIA-ETRC, auf den 2. Platz der Fahrerwertung (Vize-Europameister 2021) sowie letztlich auch auf den 2. Platz in der Teamwertung sein. Auch in der vergangenen Saison war er mit seinem 3. Rang bei der Europameisterschaft hinter dem dominierenden Ungar Norbert Kiss und Landsmann Jochen Hahn durchaus erfolgreich. Wie zu erfahren war, soll nun 2023 ein Jahr „auf der Überholspur“ werden. „Zusammen mit den Sponsoren und dem ganzen Team freue ich mich auf eine spannende, schöne und erfolgreiche Saison, wobei ich hoffe, dass ich mit meinem neuen MAN, ausgestattet mit modernen Entwicklungen und vielen Verbesserungen, entsprechende Erfolge erreichen kann“, freut sich Sascha Lenz auf eine spannende und hoffentlich erfolgreiche Truck-Race-Saison.

Bevor es nun so richtig losgeht, hat Sascha Lenz seinem Urmitzer Wohnnachbarn in Urmitz, Klaus Höfer, der derzeit als SVU-Vereinsmanager mit einem engagierten Veranstalterteam die Integrationsveranstaltung „Sport verbindet“ in (und an) der Peter-Häring-Halle organisiert, versprochen, am 7. Mai mit seinem Truck zum Sportgelände an der Kaltenengerser Straße kommen, wo interessierte große und kleine Gäste ihn mit seinem seinen Renn-Truck bewundern können.

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