Lokalsport | 27.02.2024, 14:38 Uhr

Schwarzer Sonntag für den SV Adendorf

SV Alemannia Adendorf – SV Hertha Buschhoven II 0:4 (0:3)

Torwart Volker Ratuschny bei einer Rettungsaktion. Quelle: SV Adendorf
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Adendorf. Die unglückliche 2:3-Niederlage in Röttgen am vorherigen Wochenende hinterließ auch beim Heimspiel gegen den Aufstiegskonkurrenten aus Buschhoven ihre Spuren. Neben einer Rotsperre von Mannschaftskapitän Jeroen van der Vliet musste die Alemannia auch auf Stammtorhüter Stefan Kliesch verzichten, der in Röttgen trotz eines Muskelfaserrisses bis zum Ende durchgehalten hatte. Ihn ersetzte Volker Ratuschny anstelle von Ersatztorhüter Steven Potthoff, der wegen zahlreicher Ausfälle als Feldspieler eingesetzt werden sollte.

Das Spiel begann für die ersatzgeschwächten Adendorfer denkbar ungünstig. Schon nach zehn Minuten stand es auch aufgrund von Abstimmungsproblemen in der umgestellten Abwehr 0:2. In der 16. Minute kam es noch schlimmer, als Volker Ratuschny mit einem Nasenbeinbruch nach einem wenig rücksichtsvollen Einsatz eines Buschhovener Angreifers das Spielfeld verlassen musste. Steven Potthoff musste infolgedessen in die Umkleidekabine, um sich doch noch die Torhüterbekleidung anzulegen. Erst nach dem eigentlich demoralisierenden 0:3 (27.) fand der SVA ins Spiel. Ein Anschlusstreffer gelang aber vor der Pause nicht mehr.

Mit viel Elan begannen die Adendorfer in der zweiten Halbzeit und hatten in der ersten Viertelstunde mindestens drei erstklassige Einschussmöglichkeiten. Aber der SVA wurde weiterhin vom Verletzungspech gebeutelt. Abdo Khalil, der Dreh- und Angelpunkt der Adendorfer Defensive, verdrehte sich bei einem Zweikampf äußerst schmerzhaft sein Knie, so dass auch er das Spielfeld verlassen musste. Dennoch spielte die Alemannia unverdrossen mit großem Kampfgeist auf das gegnerische Tor. Nach einem ärgerlichen Eigentor (85.) schwand die letzte Hoffnung. Mit dem Abpfiff bot sich noch Philip Wagner die größte Chance des Spiels, als er sich im Strafraum freigespielt hatte, aber es blieb dabei, dass das Buschhovener Tor für den SVA vernagelt war. Schon im Hinspiel hatte man gegen die defensivstarken Gäste kein Tor erzielen können.

Am Ende musste man sich damit trösten, dass die Moral gestimmt hatte, was sich für die nächsten schweren Aufgaben noch als wichtig erweisen dürfte.

Torwart Volker Ratuschny bei einer Rettungsaktion. Quelle: SV Adendorf

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