Lokalsport | 13.07.2016

Segelfluggruppe Wershofen e.V.

Sommerintermezzo beglückt die Segelflieger

Segelflugliga-Runde 13 mit Punkten für alle AW-Vereine

Die Rheinüberquerung beim Flug in den Hunsrück mit Blick ins Neuwieder Becken.H.G. Hamann

Wershofen. „Endlich mal wieder geflogen!“ lautete der Kommentar eines Segelflugpiloten zu seinem Flug, den er im Rahmen der Segelflug-Liga in dem Segelflug-Portal Onlinecontest.org meldete. Und das beschreibt ziemlich gut die Stimmung, die auch bei vielen seiner Sportkollegen herrschte. Denn das Wetter war alles andere als ideal für die Anhänger der lautlosen Fliegerei, aber immerhin besser als die durch Regenfälle, Schauer und Unwetter geprägte Großwetterlage, die an den vergangenen Wochenenden das Wettergeschehen prägte. Die eingeflossene Warmluft wirkt wie eine Thermikbremse und liefert nur schwache Aufwinde. Aber immerhin gab es Thermik in Eifel und Rheinland. Und so flogen vom Eifelflugplatz Wershofen aus am Samstag Rainer Schneck mit Copilot Hubert Raaf (ASK 21; 27 km/h) und Norbert Peter (Cirrus; 36 km/h) sowie am Sonntag noch mal Hubert Raaf mit André Tillmann (DG-1000S/20m; 40 km/h) nur kleine Flugstrecken im erweiterten Umfeld des Startflugplatzes mit relativ langsamen Schnittgeschwindigkeiten.

Nur langsame Schnittgeschwindigkeiten möglich

Ähnlich traf es Dirk Stottmann an, der als einziger Pilot von der Bad Breisiger Mönchsheide aus nach Roßbach im Westerwald und zur Hohen Acht flog und dabei mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS4 auf einen Schnitt von 43 km/h kam. Deutlich schneller bewegte sich der Neuenahrer Jürgen Koch mit seiner HpH 304SJ durch die Luft, der zwischen Bad Münstereifel, der belgischen Grenze bei Auw und Puderbach im Westerwald 230 Kilometer sammelte und dabei einen Liga-Schnitt von 70 km/h erzielte. Teamkollege Peter Metzen absolvierte in seinem Ventus 2cT/18m einen Flug zum Braunkohle-Tagebau Hambach, nach Langenfeld/Rhld. und wieder zurück mit 75 km/h Schnittgeschwindigkeit. Leider fehlte den Kreisstädtern der dritte Pilot, um das Team zu vervollständigen, sonst wäre für den Luftsportverein (LSV) Bad Neuenahr-Ahrweiler sicher mehr als Rundenplatz 7 dabei herausgekommen. Die Segelfluggruppe Wershofen folgt mit Platz 8, und der Luftsportverein Mönchsheide Bad Breisig/Andernach landet auf Rang 11, den der Club hinter den Wershofener Eifel-Adlern auch in der Tabelle belegt. Als Bester unter den AW-Fliegern behauptet sich der Kreisstadtklub derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. In der bundesweiten Quali-Liga spielen die Teams von Rhein, Ahr und Eifel in diesem Jahr jedoch keine Rolle mehr, etwaige Aufstiegsplätze sind weit außer Reichweite.

Pressemitteilung

SFG Wershofen

Beim Cirrus von Norbert Peter handelt es sich um ein rund 50 Jahre altes Model.

Beim Cirrus von Norbert Peter handelt es sich um ein rund 50 Jahre altes Model. Foto: hghamann53

Die Rheinüberquerung beim Flug in den Hunsrück mit Blick ins Neuwieder Becken.Fotos: H.G. Hamann Foto: hghamann53

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