Lokalsport | 28.10.2019

Fußball-Rheinlandliga - 14. Spieltag

Später Schock in der Nachspielzeit

FSV Trier-Tarforst - SG Eintracht Mendig/Bell 3:2 (1:1)

Nach dem Erfolg im Derby über die SG 99 Andernach musste die SG Eintracht Mendig/Bell (in den grünen Trikots - v.l. Björn Gilles, Lars Bohm und Manuel Oster) beim FSV Trier-Tarforst einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Fotos: SK

Tarforst. So schnell kann es gehen: Nach der unglücklichen 2:3 (1:1)-Niederlage am 14. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga beim FSV Trier-Tarforst muss sich die SG Eintracht Mendig/Bell weiter nach unten orientieren. Der Abstand zum drittletzten Platz (momentan ein Abstiegsrang), den Lokalrivale TuS Mayen einnimmt, beträgt gerade noch vier Punkte.

Obwohl die Gäste mit dem letzten Aufgebot angereist waren, hätte die Niederlage nicht unbedingt sein müssen. Zumal der Sieg für die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Gastgeber durch einen Kopfball von Bernhard Heitkötter erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zustande kam.

Die Eintracht musste im Trierer Stadtteil Tarforst auf Marcel Berg (muskuläre Probleme), Takahiro Hidaka (Sprunggelenksverletzung), Mustafa Madanoglu (Fingerbruch) und John Rausch (Rückenprobleme) verzichten. Dennoch schlug sich die Elf von Spielertrainer Kodai Stalph prächtig und ging nach zehn Minuten durch einen von Niklas Heinemann verwandelten Foulelfmeter sogar mit 1:0 in Führung. Manuel Oster war zuvor von Matthias Heck im Strafraum zu Fall gebracht worden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hätte der 19-jährige Mats Weiler, der erneut in der Startformation stand, die Führung durchaus ausbauen können. Stattdessen gelang dem FSV durch einen fantastischen Fallrückzieher von Lukas Herkenrath nach exakt einer halben Stunde der Ausgleich. SG-Schlussmann Jan Heinemann, dem Stalph erneut den Vorzug vor Robin Rohr gegeben hatte, konnte kurz zuvor dieses 1:1 bei einem Kopfball von Nicola Rigoni gerade noch verhindern.

Nach Wiederanpfiff erwischten die Gäste erneut den besseren Start. Weiler nutzte nach 56 Minuten seine dritte Möglichkeit an diesem Tag zur zweiten SG-Führung. Die sollte bis in die Schlussphase halten. 15 Minuten vor dem Ende gelang Rigoni der 2:2-Ausgleich. Glück hatten die Mendiger, als Frank Chalve am Lattenkreuz scheiterte (79.). Pech hingegen hatten sie in der dritten Minute der Nachspielzeit, als Heitkötters Kopfball zum 3:2-Endstand sie aus allen Träumen riss.

„Unsere personellen Probleme ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison“, suchte Frank Schmitz, neben Bernd Brück einer der beiden Sportlichen Leiter, nach Erklärungen. „Die Urlaubszeit konnten wir zu Beginn noch ganz gut überbrücken. Wenn aber so viele Leute wie momentan verletzt fehlen, können wir das nicht mehr kompensieren. Dafür ist unser Kader viel zu klein.“

FSV Trier-Tarforst: Yunus Akgül, Nicola Rigoni (90. + 4 Benedikt Resch), Julian Schmitz, Julian Schneider, Bernhard Heitkötter, Philipp Hahn (85. Martin Gorges), Lukas Herkenroth, Frank Chalve, Adrian Ziewers (65. Mohammad Rashidi), Matthias Heck, Pajtim Gashi.

SG Eintracht Mendig/Bell: Jan Heinemann, Milan Rawert, Florian Schlich, Florian Wirths, Björn Gilles, Kodai Stalph, Mats Weiler, Niklas Heinemann (78. Moritz Waldecker), Manuel Oster, Philipp Franzen (85. Paul Neumann), Lars Bohm.

Schiedsrichter: Marco Christmann (Morshausen); Zuschauer: 120; Torfolge: 0:1 Niklas Heinemann (10., Foulelfmeter), 1:1 Lukas Herkenrath (30.), 1:2 Mats Weiler (56.), 2:2 Nicola Rigoni (75.), 3:2 Bernhard Heitkötter (90. + 3).

Nächste Aufgabe für den FSV Trier-Tarforst: am Donnerstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr bei der SG Schneifel Stadtkyll.

Nächste Aufgabe für die SG Eintracht Mendig/Bell: am Sonntag, 3. November, um 15 Uhr gegen die SG Hochwald Zerf.

Wegen einer Sprunggelenksverletzung musste auch Takahiro Hidaka (l.) passen.

Wegen einer Sprunggelenksverletzung musste auch Takahiro Hidaka (l.) passen.

Nach dem Erfolg im Derby über die SG 99 Andernach musste die SG Eintracht Mendig/Bell (in den grünen Trikots - v.l. Björn Gilles, Lars Bohm und Manuel Oster) beim FSV Trier-Tarforst einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Fotos: SK

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